Sie sind hier: Home > Panorama > Menschen >

Lutz Bachmann ist auf Teneriffa nicht erwünscht

Pegida-Gründer  

Bachmann ist auf Teneriffa nicht erwünscht

29.10.2016, 13:55 Uhr | dpa

Lutz Bachmann ist auf Teneriffa nicht erwünscht. Pegida-Gründer Lutz Bachmann: "Wen interessiert es, wo man arbeitet?" (Quelle: dpa)

Pegida-Gründer Lutz Bachmann: "Wen interessiert es, wo man arbeitet?" (Quelle: dpa)

Erst vergangenen Monat ist Pegida-Mitgründer Lutz Bachmann nach Teneriffa gezogen. Doch auf der Kanareninsel ist der 43-Jährige nicht willkommen: Das dortige Regionalparlament erklärte ihn zur "persona non grata", also zur unerwünschten Person.

Medienberichten zufolge ging es dem Parlament darum, die Anwesenheit eines "Rassisten und Fremdenfeindes" auf der Insel anzuprangern.

Besonders die Linkspartei Podemos hatte sich für einen solchen Schritt eingesetzt. Welche konkreten Folgen die Entscheidung hat, ist noch unklar.

"Diese Person ist wie ein Virus"

Die Zeitung "La Opinión de Tenerife" zitierte Podemos-Sprecher Fernando Sabaté mit den Worten: "Diese Erklärung soll wie eine Impfung wirken, denn diese Person ist wie ein Virus." Er fügte hinzu: "Bitte: Nie wieder Rassismus und Faschismus!"

Bachmann hatte seinen Lebensmittelpunkt erst kürzlich nach Teneriffa verlegt und kam seither seltener zu den Pegida-Kundgebungen in Dresden.

Auf Facebook hatte er gepostet: "Wen interessiert es, wo man arbeitet und seinen Lebensunterhalt verdient, solange man mit Rückgrat hinter der Sache steht?"

Mehrfach vorbestraft

Der mehrfach Vorbestrafte hatte vor gut zwei Jahren das islam- und fremdenfeindliche Bündnis Pegida in Dresden mitgegründet und tritt bei Kundgebungen regelmäßig als Redner auf.

Nach Pöbeleien und Angriffen von Anhängern während der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit hat die Stadt gegen Bachmann und seinen Stellvertreter Siegfried Däbritz Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz gestellt.

Ein Prozess wegen Volksverhetzung gegen Bachmann wird nach Berufung von Anklage und Verteidigung im November neu aufgerollt.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal