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China lädt ausländische Fachärzte für Liu Xiaobo ein

Krebskranker Nobelpreisträger  

Deutsche Ärzte sollen Liu Xiaobo behandeln

05.07.2017, 07:43 Uhr | Wal, AP

China lädt ausländische Fachärzte für Liu Xiaobo ein. Der chinesische Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo, der sich für Demokratie und Menschenrechte in China eingesetzt hatte, war 2009 wegen «Untergrabung der Staatsgewalt» zu elf Jahren Haft verurteilt worden. (Quelle: dpa/kyodo)

Der chinesische Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo, der sich für Demokratie und Menschenrechte in China eingesetzt hatte, war 2009 wegen «Untergrabung der Staatsgewalt» zu elf Jahren Haft verurteilt worden. (Quelle: kyodo/dpa)

Für die Behandlung des an Leberkrebs erkrankten chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo hat Peking nach eigenen Angaben Experten aus den USA und Deutschland eingeladen.

Lius Familie habe um ausländische Experten gebeten und die Ärzte hätten sich einverstanden erklärt, teilte das Justizamt der im Nordosten gelegenen Stadt Shenyang mit. Bei dem bekanntesten politischen Gefangenen Chinas war Ende Mai Leberkrebs im Spätstadium diagnostiziert worden.

Nach wachsender Kritik hatte China acht Spezialisten genehmigt, die Lius Behandlung überprüfen. Zudem wurden Mitteilungen und Videoaufnahmen veröffentlicht, um Lius Versorgung zu dokumentieren. Unterstützer des Friedensnobelpreisträgers und ausländische Regierungen hatten Peking aufgefordert, den inhaftierten Liu freizulassen und ihm die Wahl darüber zu gestatten, wo er behandelt werden sollte.

Das Foto zeigt den schwer krebskranken, chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo (l), wie er von seiner Frau Liu Xia in einem Krankenhaus in Shenyang (China) betreut wird. (Quelle: AP/dpa/Uncredited)Das Foto zeigt den schwer krebskranken, chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo (l), wie er von seiner Frau Liu Xia in einem Krankenhaus in Shenyang (China) betreut wird. (Quelle: AP/dpa/Uncredited)

Lius früherer Anwalt Shang Baojun sagte, der chinesische Staat habe seinen Familienangehörigen mitgeteilt, dass sein Gesundheitszustand so schlecht sei, dass er nicht reisen könne.

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