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Vater und kleine Tochter tot aufgefunden

Schrecklicher Fund  

Vater und kleine Tochter tot aufgefunden

17.07.2018, 19:16 Uhr | dpa

Vater und kleine Tochter tot aufgefunden. Rettungskräfte im Einsatz wegen ausströmendem Kohlenmonoxid in einer Bar in Lörrach (Symbolbild): Immer wieder entstehen Notfälle durch das gefährliche und geruchlose Gas. Jetzt hat der Gefahrenstoff zwei neue Opfer in Heidelberg gefordert. (Quelle: imago images/kamera24)

Rettungskräfte im Einsatz wegen ausströmendem Kohlenmonoxid in einer Bar in Lörrach (Symbolbild): Immer wieder entstehen Notfälle durch das gefährliche und geruchlose Gas. Jetzt hat der Gefahrenstoff zwei neue Opfer in Heidelberg gefordert. (Quelle: kamera24/imago images)

In Heidelberg wird ein 63-jähriger Vater und seine fünf Jahre alte Tochter tot in einem Haus aufgefunden. Die Polizei vermutet eine Familientragödie – beide sind an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben.

Ein 63-jähriger Mann und seine 5 Jahre alte Tochter sind am Montag in einem Haus in Heidelberg tot gefunden worden. Ersten Erkenntnissen zufolge sind Vater und Tochter durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung zu Tode gekommen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Fall habe höchstwahrscheinlich familiäre Hintergründe. Weitere Details nannte die Polizei zum Schutz der Privatsphäre der Angehörigen nicht.

Das sehr giftige Kohlenmonoxid (CO) ist ein brennbares, farb- und geruchloses Gas. Es entsteht unter anderem an Stromaggregaten, die meist mit Diesel oder Benzin betrieben werden. Aber auch wenn Materialien wie Holz, Kohle oder Gas ohne genügend Sauerstoff verbrennen, etwa in geschlossenen Räumen oder bei defekten Heizanlagen, entstehen gefährliche CO-Konzentrationen.

Im Februar dieses Jahres war eine junge Familie in Esslingen durch das Gas vergiftet worden. Anfang 2017 starben sechs Jugendliche durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung in einer Gartenlaube im bayerischen Arnstein. Der Vater von zwei der Opfer hatte im Technikraum des Gartenhäuschens einen benzinbetriebenen Stromgenerator aufgestellt, der allerdings nicht für Innenräume zugelassen war. Die 18- und 19-Jährigen kamen innerhalb von wenigen Minuten um.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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