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Russischer Physik-Nobelpreisträger Alfjorow gestorben

Im Alter von 88 Jahren  

Russischer Physik-Nobelpreisträger Alfjorow gestorben

02.03.2019, 11:43 Uhr | dpa, jmt

Russischer Physik-Nobelpreisträger Alfjorow gestorben. Der Physiker Schores Alfjorow: Der russische Wissenschaftler ist im Alter von 88 Jahren gestorben. (Quelle: imago images/Mikhail Metzel)

Der Physiker Schores Alfjorow: Der russische Wissenschaftler ist im Alter von 88 Jahren gestorben. (Quelle: Mikhail Metzel/imago images)

Für seine Entwicklungen in der Lasertechnologie erhielt Schores Alfjorow den Physik-Nobelpreis. Nun ist er im Alter von 88 Jahren gestorben. Er selbst sah sich als "bescheidenen Wissenschaftler". 

Der russische Physik-Nobelpreisträger Schores Alfjorow ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Das bestätigte seine Ehefrau, wie mehrere russische Medien am Samstag meldeten. Der Physiker starb laut Nachrichtenagentur Interfax an den Folgen einer schweren Krankheit.

Alfjorow war im Jahr 2000 für seine Entwicklungen in der Laser-Technologie mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet worden. Er saß auch viele Jahre in der Duma, dem russischen Parlament.

"Nur ein bescheidener Wissenschaftler"

Die Russische Akademie der Wissenschaften würdigte Alfjorow als hoch angesehenen Wissenschaftler. Er habe mit seinen Leistungen nicht nur in Russland Anerkennung erhalten, sondern auch weltweit. Duma-Chef Wjatscheslaw Wolodin sagte, der Physiker habe sein Leben in den Dienst der Wissenschaft gestellt und den Menschen geholfen. Das russische Wissenschaftsministerium sprach von einem großen Verlust für die Gesellschaft.

In seiner Nobelrede nannte sich Alfjorow damals "nur einen bescheidenen Wissenschaftler", dessen Platz auf der Welt "klein" sei, zitierten ihn russische Medien am Samstag erneut.


Alfjorow wurde am 15. März in Witebsk in Weißrussland geboren. 2002 hatte er aus Protest gegen "antikommunistische Hysterie" sein Amt als Vorsitzender des Unterausschusses für Wissenschaft in der niedergelegt. "Antikommunismus ist das erste Anzeichen für Faschismus", hatte der kommunistische Abgeordnete damals gesagt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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