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Sensationsfund in Mexiko: Archäologen entdecken Maya-Schatz in Höhle

Sensationsfund in Mexiko  

Archäologen entdecken Maya-Schatz in Höhle

11.03.2019, 11:08 Uhr | AFP

 (Quelle: Reuters)
Forscher finden spektakuläre Maya-Relikte

Mexikanische Archäologen haben in einer Höhle der Maya-Ruinen von Chichén Itzá gut erhaltene Opfergaben entdeckt. Sie waren vermutlich dem Jaguargott gewidmet. (Quelle: Reuters)

Mexiko: Nahe der Maye-Ruine von Chichén Itzá haben Forscher in einer Höhle gut erhaltene Opfergaben entdeckt. (Quelle: Reuters)


In einer berühmten Maya-Ruinenstadt haben Archäologen mehr als 1.000 Jahre alte Artefakte entdeckt. Die Forscher sprechen von einem "unglaublichen Fund" – eine Giftschlange erschwerte den Zugang.

In der berühmten Maya-Ruinenstadt Chichén Itzá in Mexiko haben Archäologen mehr als 1.000 Jahre alte Gefäße und andere Objekte aus präkolumbischer Zeit in einer Höhle entdeckt. Hunderte Gefäße, darunter sieben Räuchergefäße in Form des Regengottes Chaac, lagerten in der Höhle rund zwei Kilometer entfernt von der berühmten Stufenpyramide Kukulcán auf der Halbinsel Yucatán, sagte der Ausgrabungsleiter Guillermo de Anda bei einer Pressekonferenz.

Mexiko, Chichen Itza: Mehr als 1.000 Jahre alte Gefäße und andere Objekte aus präkolumbischer Zeit, aufgenommen in der Balamku-Höhle in der berühmten Maya-Ruinenstadt.  (Quelle: Nationales Institut für Anthropologie und Geschichte)Mexiko, Chichen Itza: Mehr als 1.000 Jahre alte Gefäße und andere Objekte aus präkolumbischer Zeit, aufgenommen in der Balamku-Höhle in der berühmten Maya-Ruinenstadt. (Quelle: Nationales Institut für Anthropologie und Geschichte)

De Anda sprach von einem unglaublichen Fund: "Was wir gefunden haben, ist unglaublich und in unverändertem Zustand." Die Objekte könnten helfen, die Ursprünge, das Leben und den Glauben der früheren Einwohner der Maya-Siedlung Chichén Itzá rings um den Tempel Kukulcán zu verstehen.

Bei den Funden soll es sich um Opfergaben handeln, die laut Schätzungen des Nationalen Instituts für Anthropologie und Geschichte aus den Jahren 700 bis 1.000 stammten.  (Quelle: Nationales Institut für Anthropologie und Geschichte)Bei den Funden soll es sich um Opfergaben handeln, die laut Schätzungen des Nationalen Instituts für Anthropologie und Geschichte aus den Jahren 700 bis 1.000 stammten. (Quelle: Nationales Institut für Anthropologie und Geschichte)

Chichén Itzá wurde um 750 vor Christus gegründet. Das älteste Räuchergefäß stamme vermutlich aus der Zeit zwischen 1.000 bis 700 vor Christus.


Die Höhle sei ein "wissenschaftlicher Schatz", sagte de Anda. Sie liegt in 24 Meter Tiefe und umfasst mehrere Kammern, die mit teils engsten Gängen verbunden sind. Die Archäologen hätten an manchen Stellen über den Boden robben müssen. Sein Team habe bislang rund 460 Meter der Höhle erkundet. Die genauen Ausmaße seien noch unklar. Ein Teil steht unter Wasser, für eine weitere Erforschung müsse man tauchen. Die Höhle liegt rund 2,7 Kilometer östlich der Pyramide Kukulkán, dem Hauptbau des zum Unesco-Welterbe zählenden Geländes von Chichén Itzá.

Der Ausgrabungsleiter Guillermo de Anda ist begeistert: "Was wir gefunden haben, ist unglaublich und in unverändertem Zustand." (Quelle: Nationales Institut für Anthropologie und Geschichte)Der Ausgrabungsleiter Guillermo de Anda ist begeistert: "Was wir gefunden haben, ist unglaublich und in unverändertem Zustand." (Quelle: Nationales Institut für Anthropologie und Geschichte)

Bereits vor mehr als 50 Jahren sei die Höhle von Anwohnern entdeckt worden. Allerdings habe das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte den Eingang wieder mit Steinen verschlossen und lediglich einen kurzen Bericht verfasst.

Verzögerung durch Giftschlangen

Auch de Anda maß dem Papier nach eigenen Worten zunächst keine größere Bedeutung zu, bis im vergangenen Jahr die Erkundung einer anderen Stätte in der Nähe die Aufmerksamkeit wieder auf die Höhle gelenkt habe. "Was wir fanden, war unglaublich und völlig unberührt", sagte de Anda.


Maya-Ureinwohner hätten die Archäologen gewarnt, dass die Höhle von einer Giftschlange bewacht werde – und tatsächlich hätten sie solch eine Schlangenart am Eingang entdeckt. Dadurch habe sich die Ausgrabung um vier Tage verzögert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP

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