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Niederlande: Angespülte Leiche identifiziert – nach 66 Jahren

Rätsel in Niederlanden gelüftet  

Angespülte Leiche nach 66 Jahren identifiziert

18.11.2019, 17:49 Uhr | dpa

Niederlande: Angespülte Leiche identifiziert – nach 66 Jahren. Strand auf Terschelling: Bei dem Toten handelte es sich um den Kapitän eines Schiffs, das bei der Sturmflut 1953 sank. (Symbolbild) (Quelle: imago images/blickwinkel/AGAMI/B. Haasnoot)

Strand auf Terschelling: Bei dem Toten handelte es sich um den Kapitän eines Schiffs, das bei der Sturmflut 1953 sank. (Symbolbild) (Quelle: blickwinkel/AGAMI/B. Haasnoot/imago images)

1953 spülte das Meer einen Toten auf die niederländische Insel Terschelling. Wer der Mann war, ließ sich damals nicht klären. Doch nun konnte die Polizei seine Identität herausfinden – dank eines besonderen Inselbesuchers.

In den Niederlanden ist eine vor 66 Jahren angespülte Leiche durch eine DNA-Analyse identifiziert worden. Es handelt sich um den Kapitän eines Küstenschiffes, das 1953 bei einer Sturmflut gesunken war. Der damals unbekannte Mann wurde auf die westfriesische Insel Terschelling gespült, wie die Polizei am Montag laut der niederländischen Nachrichtenagentur ANP mitteilte. Er wurde als Unbekannter begraben.

Vor einigen Monaten hatte der 69 Jahre alte Sohn des Toten das Wrackmuseum der Insel besucht. Dort ist unter anderem eine Winde des gesunkenen Schiffes ausgestellt. Nach dem Besuch ging der 69-Jährige zur Polizei und übergab seine DNA. Im September konnten die Polizisten ihm sagen, dass es sich bei dem damals Gefundenen um seinen Vater, Andries Penning, handelte.

Das Boot war auf dem Weg von Cuxhaven nach England

Penning wurde 1924 in einer Gemeinde bei Rotterdam geboren und war laut dem Wrackmuseum Kapitän auf dem Küstenschiff "Westland". 1953 war die "Westland" auf dem Weg von Cuxhaven nach England, als sie bei einer Sturmflut sank. Dabei kamen neben Andries Penning sechs weitere Seeleute ums Leben.
 

 
Die Sturmflut von 1953 gilt als eine der schlimmsten Naturkatastrophen des Landes. Über 1.800 Menschen verloren ihr Leben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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