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Berlin: Einziger Tesla-Taxifahrer gibt auf – das sind seine Gründe

"Schlechte Bedingungen"  

Berlins einziger Tesla-Taxifahrer gibt auf

25.11.2019, 09:36 Uhr | dpa

Schlimme Panne: Tesla stellt neuen Pick-up-Truck vor

Der batteriebetriebene "Cybertruck" soll neue Märkte erschließen. Bei den angeblich bruchsicheren Panzerglasscheiben blamierte sich der Konzern jedoch. (Quelle: Reuters)

Peinliche Panne: Bei der Vorstellung eines neuen Pick-up-Trucks hat sich Tesla zuletzt blamiert. (Quelle: Reuters)


Die Stromkosten für Elektroautos sind angestiegen und die Ladesäulen meist besetzt, klagt Berlins einziger Taxifahrer mit E-Fahrzeug. Deshalb steigt er jetzt um. 

Martin Doll fährt nach eigenen Angaben Berlins einziges Elektro-Taxi, doch jetzt ist für ihn damit Schluss. Er klagt über zu wenig Ladesäulen und einen gestiegenen Strompreis. Deshalb rechne sich die Tesla-Taxe nicht mehr für ihn, sagte er der Deutschen Presse-Agentur und bestätigte damit Berichte von "Bild" und "B.Z.".

"Die vielen Carsharer parken die öffentlichen Ladesäulen zu", beklagte Doll. Vor kurzem erhöhten sich dann auch noch die Ladekosten an öffentlichen Ladepunkten. Deshalb kam der 57-Jährige zu dem Schluss: "Das E-Auto lohnt sich nicht mehr."

Doll steigt auf Hybridauto um

In diesem Jahr sei er der einzige Taxifahrer von mehr als 8.000 auf den Berliner Straßen gewesen, der mit einem reinen Elektroauto unterwegs sei, berichtete Doll. Das Auto habe er sich 2016 gemietet, weil es günstiger war als Autos mit Hybridantrieb. 2018 sei noch ein zweites Tesla-Fahrzeug in Berlin unterwegs gewesen.
 

 
Für seinen Beruf sei er auf freie Ladeplätze angewiesen. "Wenn die Batterie alle ist, können private Nutzer zur Not noch in ein Taxi steigen", sagte Doll. Zahlen des Senats vom August zufolge sind in Berlin 415 Ladeeinrichtungen mit knapp 800 Ladepunkten verfügbar.

Ans Aufhören denkt Doll deswegen nicht: Er will seine Taxi-Karriere in einem Auto mit Hybridantrieb fortsetzen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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