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Mysteriös: Für tot gehaltener Mann versteckte sich jahrelang in Wald

Mysteriöser Fall in England  

Für tot gehalten: Mann versteckte sich jahrelang in Wald

04.08.2020, 13:34 Uhr | dpa

Mysteriös: Für tot gehaltener Mann versteckte sich jahrelang in Wald. Polizei in London: Ein Mann aus Litauen versteckte sich offenbar fünf Jahre lang in einem britischen Wald. (Symbolfoto) (Quelle: imago images/i Images)

Polizei in London: Ein Mann aus Litauen versteckte sich offenbar fünf Jahre lang in einem britischen Wald. (Symbolfoto) (Quelle: i Images/imago images)

Er war als Hilfsarbeiter von Litauen nach England gekommen und verschwand dann spurlos. Nun ist klar: Er hatte sich jahrelang in einem Wald versteckt. Jetzt braucht er sogar Polizeischutz. 

Jahrelang wurde ein Mann aus Litauen für tot gehalten, jetzt ist er lebend in einem Waldversteck in Großbritannien entdeckt worden. Nach Angaben der britischen Polizei wurde der Vermisste nahe des Städtchens Wisbech nördlich von Cambridge im Gestrüpp gefunden.

Verschwand vor fünf Jahren

Der Mann hatte vor seinem Verschwinden vor knapp fünf Jahren in der Umgebung in der Landwirtschaft geholfen. Die Polizei geht davon aus, dass der damals 35-Jährige ausgebeutet wurde und daher weglief. Der Mann steht nun unter Polizeischutz; die Ermittlungen laufen.

Der Litauer habe sich versteckt und lange Zeit mit niemandem gesprochen, berichtete Rob Hall von der zuständigen Polizeibehörde. Der Mann habe jahrelang unter "extrem schwierigen Bedingungen" gelebt.

Hinweis durch Facebook-Account

Der Vermisste soll zuletzt am 26. September 2015 in Begleitung einer kleinen Gruppe von Männern aus Litauen gesehen worden sein. "Seitdem war er verschwunden", berichtete Hall.

Im vergangenen November war plötzlich ein Facebook Account auf den Namen des Mannes mit Bildern von ihm veröffentlicht worden. Die Ermittler konnten damals aber nicht verifizieren, ob er noch lebt. Ende Juni bekam die Polizei schließlich den entscheidenden Hinweis. Weitere Einzelheiten dazu veröffentlichte sie aber nicht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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