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Gericht: Grausame Tötung von Hundewelpen ist keine Kunst

Grausame Tötung von Hundewelpen ist keine Kunst

27.04.2012, 17:30 Uhr | dpa

Mit Trauermusik, Meditation und Gong sollten bei der provozierenden Kunstaktion in Berlin zwei Hundewelpen mit einem Kabelbinder getötet werden. Nun untersagte das Verwaltungsgericht die für Montag geplante Veranstaltung im Spandauer Volkstheater.

Die grausame Tötung der Tiere falle nicht unter die Kunstfreiheit, teilte das Gericht zu dem Eilbeschluss mit.

Aktion aus Protest

Die Aktion sei auch nicht als Protest zulässig (Beschluss der 24. Kammer vom 24. April 2011, VG 24 L 113.12).

Unter dem Motto "Der Tod als Metamorphose" wollte die Antragstellerin laut Gericht darauf hinweisen, dass ausgediente Schlittenhunde in Alaska und leistungsschwache Jagdhunde in Spanien auf gleiche Weise zu Tode stranguliert würden. Sie hatte argumentiert, Verstöße gegen das Tierschutzgesetz seien gerechtfertigt, da das Grundgesetz die Kunstfreiheit garantiere.

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