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Weißes Nashorn "Sudan": Der letzte Breitmaulnashornbulle ist tot

Letzter Bulle seiner Art  

Berühmtes Weißes Nashorn "Sudan" ist tot

20.03.2018, 18:39 Uhr | AP, df

Weißes Nashorn "Sudan": Der letzte Breitmaulnashornbulle ist tot. "Sudan" im Ol-Pejeta-Reservat in Kenia: Das Nördliche Breitmaulnashorn (auch als "Weißes Nashorn" bekannt) war das letzte männliche Exemplar seiner Art. (Quelle: Reuters/Archivbild/Thomas Mukoya)

"Sudan" im Ol-Pejeta-Reservat in Kenia: Das Nördliche Breitmaulnashorn (auch als "Weißes Nashorn" bekannt) war das letzte männliche Exemplar seiner Art. (Quelle: Archivbild/Thomas Mukoya/Reuters)

Er war das letzte männliche Exemplar seiner Nashornart: Der schwerkranke Bulle "Sudan" muss in Kenia eingeschläfert werden. Wissenschaftler kämpfen nun um das Überleben seiner Art.

Der letzte bekannte Nördliche Breitmaulnashornbulle der Welt ist tot. Der 45-jährige "Sudan" sei wegen altersbedingten Komplikationen am Montag eingeschläfert worden, teilte das kenianischen Tierschutzgebiet Ol Pejeta über Twitter mit. Sein Zustand habe sich in den letzten 24 Stunden erheblich verschlechtert.

"Sudan" hatte unter anderem an einer Infektion am rechten Hinterbein gelitten. Zudem hatte er größere Hautwunden, und seine Knochen und Muskeln bildeten sich zurück, wie Ol Pejeta mitteilte. Das Tier konnte nicht mehr stehen.

Wissenschaftler wollen aussterbende Art retten

Die letzten beiden weiblichen Exemplare ihrer Art, die in Anlehnung an die englische Bezeichnung "White rhinoceros" auch Weißes Nashorn genannt wird, leben ebenfalls in dem Tierschutzgebiet.

Tierpfleger kümmern sich um den todkranken "Sudan": Der verstorbene Nashornbulle konnte zuletzt nicht mehr stehen. (Quelle: Reuters/Archivbild/Thomas Mukoya)Tierpfleger kümmern sich um den todkranken "Sudan": Der verstorbene Nashornbulle konnte zuletzt nicht mehr stehen. (Quelle: Archivbild/Thomas Mukoya/Reuters)

Wissenschaftler wollen das Nördliche Breitmaulnashorn vor dem Aussterben bewahren, indem sie Embryos von Südlichen Breitmaulnashörnern austragen lassen. Von dieser Art leben in Afrika noch rund 20.000 Exemplare.

Verwendete Quellen:
  • AP

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