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Speyer: Mückenplage droht in Südwestdeutschland

Hubschrauber ausgefallen  

Mückenplage droht in Südwestdeutschland

27.05.2019, 16:47 Uhr | dpa

Speyer: Mückenplage droht in Südwestdeutschland. Ein ausgebrannter Hubschrauber steht auf einem Feldweg: Ohne Hubschrauber sind die Brutgebiete schwer zu erreichen. (Quelle: dpa/FF Dettenheim/Einsatz-Report24)

Ein ausgebrannter Hubschrauber steht auf einem Feldweg: Ohne Hubschrauber sind die Brutgebiete schwer zu erreichen. (Quelle: FF Dettenheim/Einsatz-Report24/dpa)

Der erste Hubschrauber ging kaputt, der zweite brannte aus – und zu Fuß lassen sich die Stechmücken kaum bekämpfen. Am Rhein werden in den nächsten Woche massenhaft Schnaken schlüpfen.

Im Südwesten Deutschlands droht eine Mückenplage: Nachdem am Wochenende gleich zwei Hubschrauber der Stechmückenbekämpfer ausfielen, rechnet die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage mit einer drastischen Verbreitung der lästigen Tiere.

Maximal 50 Prozent der Mückenpopulation am Rhein könnten nun noch abgetötet werden, sagte Kabs-Sprecher Norbert Becker. Es werde mehrere Wochen dauern, bis wieder Einsätze aus der Luft möglich seien. Bis dahin könne nur zu Fuß bekämpft werden.

Die nach starken Regenfällen überfluteten Rheinauen bieten derzeit ideale Bedingungen für das massenhafte Schlüpfen von Schnakenlarven. "Das Ausfallen der Hubschrauber ist ein schwerer Rückschlag", sagte Becker. Rund 80 Prozent der Gebiete mit den Stechmücken-Brutstätten seien nur aus der Luft zugänglich.

In vier Wochen erreicht die Plage ihren Höhepunkt

Vor allem entlang des Rheins ab Landkreis Rastatt Richtung Philippsburg im Kreis Karlsruhe sowie auf rheinland-pfälzischer Seite um Wörth und Germersheim sei mit starker Belästigung durch Mücken zu rechnen. Diese leben nach dem Schlüpfen etwa sechs Wochen. Der Höhepunkt der Mückenbelästigung werde in etwa vier Wochen sein, sagte Becker. Eigentlich seien er und seine Mitarbeiter gut im Plan gewesen bei der Bekämpfung. "Jetzt sind wir am Boden zerstört."

Die Schnaken-Bekämpfer waren wie geplant am Samstag in Südbaden zu Fuß und per Helikopter ausgerückt, um den biologischen Wirkstoff auf den Brutstätten auszubringen. Auf dem Rückflug ging dann der erste Hubschrauber kaputt. Der als Ersatz angeforderte zweite Hubschrauber fing am Sonntag auf der Insel Elisabethenwörth wegen eines Kabelbrandes Feuer und brannte aus.

 
Das Einsatzgebiet der Kommunalen Aktionsgemeinschaft reicht vom Kaiserstuhl in Baden-Württemberg bis nach Hessen im Norden und das rheinland-pfälzische Bingen im Westen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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