Sie sind hier: Home > Panorama > Tiere >

USA: Drittes totes Pferd in drei Tagen auf Rennbahn

42 tote Pferde seit Dezember 2018  

Drittes totes Pferd in drei Tagen auf Rennbahn in den USA

21.01.2020, 10:23 Uhr | sid

USA: Drittes totes Pferd in drei Tagen auf Rennbahn. Rennpferde während des Breeders' Cup im November: Das Pferd Mongolian Groom (Mitte) musste nach dem Rennen eingeschläfert werden (Archivbild). (Quelle: imago images/Richard Mackson-USA TODAY Sports)

Rennpferde während des Breeders' Cup im November: Das Pferd Mongolian Groom (Mitte) musste nach dem Rennen eingeschläfert werden (Archivbild). (Quelle: Richard Mackson-USA TODAY Sports/imago images)

Am Sonntag musste das dritte Pferd binnen drei Tagen auf der Rennbahn Santa Anita Park in den USA eingeschläfert werden. Schon seit über einem Jahr häufen sich die Unfälle. Kritiker fordern die Schließung des Betriebs.

Die Kritik an der Galopprennbahn im Santa Anita Park in Kalifornien lässt nach den nächsten Todesfällen von Pferden nicht nach. Nach einem Trainingsunfall am Sonntag musste ein vierjähriger Wallach eingeschläfert werden, bereits am Freitag und Samstag waren binnen zwei Renntagen zwei Pferde gestorben. Damit stieg die Anzahl der toten Pferde im Santa Anita Park aufgrund von Renn- oder Trainingsunfällen seit Dezember 2018 auf mindestens 42 an.

"Drei tote Pferde in drei Tagen erfordern sofortiges Handeln", sagte Brooke Rossi, Sprecherin der Tierschutzorganisation PETA, und forderte die Verantwortlichen auf: "Wenn es die Schließung der Rennbahn braucht, um die Todesfälle zu stoppen, dann schließen Sie die Rennbahn."

Im vergangenen März war der Rennbetrieb im Santa Anita Park nach 20 toten Pferden in den ersten drei Monaten des Jahres zeitweise stillgelegt worden. Es wurden strengere Regeln für den Gebrauch von Medikamenten und den Einsatz der Peitsche durch die Jockeys erlassen. Eine Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft von Los Angeles brachte keine Beweise für kriminelles Fehlverhalten oder Tierquälerei zutage.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal