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Sri Lanka: Über 100 Grindwale gestrandet – einige Tiere starben

Im Westen Sri Lankas  

Rund 100 gestrandete Grindwale gerettet – einige Tiere starben

03.11.2020, 17:36 Uhr | dpa

 (Quelle: AFP)
Helfer retten 120 gestrandete Wale vor Sri Lanka

Freiwillige und Marinesoldaten haben vor der Küste Sri Lankas rund 120 gestrandete Grindwale gerettet. Es war die bisher größte Massenstrandung von Walen in dem südasiatischen Land überhaupt. (Quelle: AFP) 

Massenstrandung vor Küste: Freiwillige und Marinesoldaten haben mehr als 100 gestrandete Grindwale in Sri Lanka gerettet. (Quelle: AFP)


Mehr als 100 Grindwale sind an der Küste Sri Lankas gestrandet. Die Mehrheit der Tiere konnte gerettet werden. Doch mindestens vier Wale schafften es nicht und starben.

Freiwillige und Sri Lankas Marine haben mehr als hundert gestrandete Grindwale in tiefes Wasser zurückgebracht. Es handle sich um die größte bekannte Strandung in der Geschichte des Inselstaates, sagte der Chef von Sri Lankas Wildtierbehörde, Chandana Sooriyabandara, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Mindestens vier der Wale sowie ein Delfin seien an der Westküste des Landes verendet. Warum die Tiere strandeten, blieb zunächst unklar.

Ein Anwohner, Priyantha Nissanaka, erzählte, dass die Freiwilligen und die Marine die Wale mit Seilen ins Meer gezogen hätten. Die Tiere seien am Montagabend entdeckt worden, einige seien nach ihrer Rettung wieder zurückgekommen. Die letzten seien dann am Dienstagnachmittag (Ortszeit) ins tiefe Wasser gebracht worden, sagte ein Marinesprecher. Die Lage werde weiter beobachtet, da die Gefahr bestehe, dass sich die Wale erneut der Küste nähern.

Bei Strandungen stirbt oft Großteil der Wale

Grindwale sind sehr soziale Tiere. In Gruppen folgen sie einzelnen Leittieren, denen sie selbst in zu flaches Wasser nachschwimmen, wo sie sich nicht mehr orientieren können. Erst im September waren fast 500 Grindwale vor Tasmanien gestrandet. Bei solchen Strandungen, deren Ursachen noch weitgehend unklar sind, stirbt oft ein Großteil der Tiere.

Bei Rettungsaktionen ist ein Problem, dass in tieferes Wasser gebrachte Tiere häufig wieder zu ihren noch gestrandet liegenden Gefährten zurückschwimmen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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