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Kreml plant wohl Ausreiseverbot für wehrfähige Männer

Von t-online, cli

25.09.2022Lesedauer: 2 Min.
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Zum Kampf in die Ukraine: Russland zwingt Männer in den Armeedienst, weil der Krieg im Nachbarland schlechter läuft, als erwartet. (Quelle: IMAGO/Vitaly Timkiv)
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Um die Kriegsmobilisierung durchzusetzen, will der Kreml offenbar den Grenzübertritt massiv einschränken. Die Rekrutierung läuft teils chaotisch ab.

Der Kreml plant offenbar, die Landesgrenzen für Männer im wehrfähigen Alter am 28. September zu schließen. Der Schritt könne direkt nach Ende der Scheinreferenden in der Ukraine erfolgen, berichtet das unabhängige russische Portal Verstka auf Telegram und beruft sich auf Quellen aus dem Parlament. Die Pseudoabstimmungen enden am Dienstag, 27. September. Der Schritt solle erfolgen, weil russische Behörden alarmiert seien, wie viele Männer derzeit das Land verlassen, heißt es weiter bei Verstka.

Der Kreml hatte in dieser Woche bekannt gegeben, dass 300.000 Menschen für den Kampfeinsatz in der Ukraine rekrutiert werden sollen. Der Krieg läuft für Russland schlecht, zuletzt hatten ukrainische Truppen deutliche Rückeroberungen erzielt und russische Einheiten zurückgedrängt.

Nach dem Ausreiseverbot könnte Putin Annexion verkünden

Die Kriegsmobilisierung hatte in Russland Entsetzen ausgelöst. Während der Kreml innerhalb weniger Stunden die ersten Menschen in Bussen abtransportieren ließ und es zeitgleich zu Protesten kam, versuchten andere, insbesondere Männer, das Land vor ihrem Einzug zu verlassen. An Grenzübergängen bilden sich lange Staus, Flugtickets aus Russland in visa-freie Staaten waren in Kürze ausverkauft oder wurden extrem teuer.

Das Ausreiseverbot könnte noch vor einer erwarteten offiziellen Ansprache des Präsidenten Putin verkündet werden. Derzeit wird damit gerechnet, dass sich Putin am 30. September offiziell zu den Ergebnissen der bis Dienstag laufenden Scheinreferenden in der Ukraine äußern und die international massiv kritisierte Annexion der vier ukrainischen Gebiete besiegeln wird. Wie die Annexion in der kommenden Woche ablaufen könnte, lesen Sie hier.

Massenschlägerei vor einem Bus, mit dem Reservisten an die Front transportiert werden sollen. (Quelle: t-online)

Rekrutierte Männer sollen wieder nach Hause

Unterdessen läuft die Mobilisierung in Russland teils chaotisch ab. Aus mehreren Gebieten wird gemeldet, dass Menschen rekrutiert werden, die offiziellen Angaben zufolge nicht dafür vorgesehen sind. Aus Jakutien, in Russlands fernem Osten, wurden Fehler gar von offizieller Ebene eingeräumt. Der Regierungschef der Region Sacha, Aysen Nikolajew, erklärte, dass irrtümlich Väter mit vielen Kindern rekrutiert worden seien. Sie müssten nun zurückgebracht werden. Die Rede war von 70 betroffenen Vätern.

Aus anderen Gebieten hatten sich Männer gemeldet, die trotz fehlender Militärerfahrung aufgefordert worden waren, sich zum Dienst zu melden, andernfalls drohe Strafverfolgung. Mehr dazu lesen Sie hier.

Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hatte mitgeteilt, rekrutiert werde nur, wer bereits Erfahrung in der Armee gesammelt habe. Auch Studierende seien ausgenommen. Dennoch hatte es Berichte aus einer Universität gegeben, aus der Studierende abgeführt worden waren. Väter aus kinderreichen Familien oder chronisch kranke Menschen sollen eigentlich ebenfalls nicht eingezogen werden.

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Verwendete Quellen
  • Telegram: Verstka, Meduza (beide russisch)
  • vedomosti.ru: "Глава Якутии пообещал вернуть домой мобилизованных по ошибке" (russisch)
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