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Ukraine-Krieg: Russland richtet "Tötungszonen" in bestimmten Gebieten ein


Satellitenbilder offenbaren Strategie
Erfolge für Ukraine – Russland errichtet "Tötungszonen"

Aktualisiert am 13.05.2023Lesedauer: 1 Min.
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Ukraine-Krieg: Aufnahmen und Karten zeigen, wie die Ukrainer in Bachmut lokale Erfolge verzeichnen. (Quelle: t-online)
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Aktuelle Karten zeigen, wie die Ukraine in der umkämpften Stadt Bachmut vordringt. Aufnahmen offenbaren zudem Angriffe und lokale Geländegewinne.

Das ukrainische Verteidigungsministerium hat kleinere lokale Geländegewinne unweit der schwer umkämpften Stadt Bachmut im ostukrainischen Gebiet Donezk bestätigt. Zuvor hatten russische Kriegsreporter von ukrainischen Vorstößen an den Flanken des Frontabschnitts um Bachmut berichtet. Das sollen auch aktuelle Aufnahmen aus dem Gebiet zeigen.

Des Weiteren offenbaren aktuelle Satellitenaufnahmen, wie Russland seine Verteidigungsstellungen entlang der Front ausbaut. Diese dienen nicht nur zum Abwehren der ukrainischen Soldaten, vermuten Experten.

Bachmut hatte früher mehr als 70.000 Einwohner. Die Stadt steht nach monatelangen Kämpfen zu rund 95 Prozent unter russischer Kontrolle und ist inzwischen fast völlig zerstört.

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Gelingt der Ukraine in Bachmut nun der Wendepunkt?
Die Kriegsfront verläuft durch die schwer umkämpfte ostukrainische Stadt, hier stehen sich die russischen und die ukrainischen Kämpfer in ihren Stellungen gegenüber. Jetzt zeigen aktuelle Aufnahmen und Karten, dass der Ukraine wohl erste lokale Erfolge gelingen.
Diese Drohnenaufnahmen sollen zeigen, wie die ukrainische Gegenoffensive in Bachmut anläuft. Auf mehreren Videoclips sind heftige Explosionen rund um die umkämpfte Stadt zu sehen. Die lokalen Durchbrüche konzentrieren sich aber offenbar auf Abschnitte südwestlich von Bachmut.

Die ukrainische Armee veröffentlichte bereits am Mittwoch ein Video, das zeigen soll, wie ukrainische Soldaten russische Stellungen bei Bachmut stürmen.
Karten vom Institute for the Study of War (5) und einigen Militärbloggern (6) visualisieren die Stellungen der russischen und ukrainischen Seite und zeigen, wie die Ukraine versucht, Durchbrüche zu erzielen.
Diese Karte (5) zeigt in den blauen Feldern das Vorrücken der ukrainischen Truppen. In rot und orange sind die russisch kontrollierten Gebiete zu sehen.
Ein amerikanischer Militärblogger zeigt in einem animierten Youtube-Video (6), wie die Ukrainer versuchen, die russischen Stellungen hier quasi zwischen zwei Flanken herauszudrängen. Er zeigt in seinem Video zudem, dass sie das auch an einer weiteren Stelle versuchen.
Der Chef der Söldnergruppe Wagner Prigoschin hatte bereits mehrfach vor einer drohenden Einkesselung aufgrund ungesicherter Flanken gewarnt.
Auch aus diesem Grund hat Russland nun wohl gigantische Verteidigungsstellungen errichtet. Das sollen diese Satellitenaufnahmen der Esa zeigen.
Mehrere Militärexperten ordnen die errichteten Lager ein. Russland sehe in diesem Gebiet wohl -die wahrscheinlichste Angriffszone der ukrainischen Gegenoffensive. Doch die Verteidigungszonen sollen den Feind nicht nur aufhalten:
Der australische Militärexperte und ehemalige General Mick Ryan schreibt dazu: Es sei darauf hingewiesen, dass es bei den meisten Hindernissen nicht darum geht, einen Feind aufzuhalten. Sie dienen eher dazu, ihn in "Tötungszonen" zu lenken oder seinen Zusammenhalt und seine kombinierten Waffenteams zu brechen.
Der ukrainische Präsident Selenskyj sagte unterdessen, bis zur erwarteten Gegenoffensive seines Landes werde es noch etwas dauern. Ob die aktuellsten Vorstöße der Ukraine dennoch schon den Beginn der Gegenoffensive einläuten, bleibt abzuwarten.

Wozu die russischen Verteidigungszonen noch dienen und wie sich die ukrainischen Soldaten versuchen vorzukämpfen, sehen Sie im Video hier oder oben.

Verwendete Quellen
  • Twitter: Pasi Paroinen
  • Twitter: Mick Ryan
  • Reuters
  • Institute for the Study of War
  • YouTube: NWE WAR REPORTS
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