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Australien: Forscher entdecken Schiffswrack aus Zweitem Weltkrieg

Versenkter Erz-Frachter  

Forscher entdecken Weltkriegs-Schiffswrack

23.04.2019, 13:33 Uhr | AFP

Australien: Forscher entdecken Schiffswrack aus Zweitem Weltkrieg. Wrack vor Australien (Archivbild): Forscher haben ein gut erhaltenes Wrack eines im Zweiten Weltkrieg versenkten Frachters entdeckt. (Quelle: imago images/OceanPhoto)

Wrack vor Australien (Archivbild): Forscher haben ein gut erhaltenes Wrack eines im Zweiten Weltkrieg versenkten Frachters entdeckt. (Quelle: OceanPhoto/imago images)

Ein relativ intaktes Wrack eines Frachters aus dem Zweiten Weltkrieg ist vor Australien gefunden worden. Die "SS Iron Crown" war 1942 binnen einer Minute gesunken.

Vor der Küste Australiens haben Forscher das gut erhaltene Wrack eines im Zweiten Weltkrieg versenkten Frachters entdeckt. Das hundert Meter lange Schiff sei rund hundert Kilometer vor der Küste des australischen Bundesstaats Victoria geortet worden und scheine relativ intakt zu sein, teilten die Wissenschaftler mit. Es befinde sich 700 Meter unter der Wasseroberfläche auf dem Meeresgrund.

"SS Iron Crown" war 1942 binnen einer Minute gesunken

Die "SS Iron Crown" war am 4. Juni 1942 von einem Torpedo eines japanischen U-Boots getroffen worden. Der Frachter mit Eisenerz an Bord sank binnen einer Minute; 38 der 43 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.

Mit der Ortung des Wracks nach fast 77 Jahren hätten nun auch die Angehörigen der Toten Gewissheit, sagte der Archäologe Peter Harvey von der Kulturerbe-Vereinigung Heritage Victoria. Das Schiff sei mithilfe von Sonargeräten und einer Unterwasserkamera geortet worden, sagte die Wissenschaftlerin Emily Jateff vom Australian Maritime Museum.
 


Den fünf Überlebenden war es damals gelungen, sich mit Schwimmwesten bekleidet bis zu ihrer Rettung an Wrackteilen festzuhalten. Zwischen Juni 1942 und 1943 hatte Japan Behördenangaben zufolge 13 U-Boote vor die Ostküste Australiens entsandt. Diese versenkten 22 Schiffe, 194 Menschen wurden dabei getötet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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