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Studie: Ratten werden nach Genmais-Futter schwer krank

Von dpa
19.09.2012Lesedauer: 2 Min.
Genmais: Auch fĂŒr Menschen schĂ€dlich?
Genmais: Auch fĂŒr Menschen schĂ€dlich? (Quelle: /dpa-bilder)
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Tumore, NierenschĂ€den, LeberschĂ€den: Genmais kann nach einer französischen Studie Ratten krank machen. Die Forscher fĂŒtterten die Tiere zwei Jahre lang mit der in Europa zugelassenen Sorte NK 603 des Agrarkonzerns Monsanto. Eine Kontrollgruppe bekam genetisch unverĂ€nderten Mais.

Die Studie ist im Fachblatt "Food and Chemical Toxicology" veröffentlicht. Die Versuchstiere, die Genmais fressen mussten, hĂ€tten mehr Tumore entwickelt als die der Kontrollgruppe und seien auch frĂŒher gestorben, schreiben die Forscher um Gilles-Eric SĂ©ralini. Das US-Unternehmen Monsanto Ă€ußerte sich bislang nicht zu den Ergebnissen.


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Mais in der EU zugelassen

Ein Sprecher der EU-Kommission sagte, man habe die Studie bereits an die EuropÀische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA weitergeleitet. Nach EFSA-Angaben ist der Mais als Rohstoff zur Verarbeitung unter anderem in der Lebensmittelindustrie zugelassen.

Zu der Studie wollten die Behörde zunĂ€chst jedoch nichts sagen, weil sie noch geprĂŒft werde. Nach Auskunft der Behörde ist NK 603 in der EU nicht zum Anbau zugelassen, aber als Rohstoff zum Beispiel fĂŒr die Lebensmittelindustrie.

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Auch wenn der Genmais in der EU zugelassen sei, wĂŒrden Lebensmittelkonzerne wĂŒrden ihn meiden, sagte der deutsche Gentechnik-Experte Christof Then vom Institut Testbiotech. Sie mĂŒssten ihre Produkte dann nach der EU-Verordnung fĂŒr gentechnisch verĂ€nderte Lebensmittel extra kennzeichnen.

Kritik an der Studie

Der französische Experten-Verband AFBV warnte hingegen vor einer Überbewertung der Ergebnisse. "Zahlreiche Studien" an Tieren zu den Langzeitfolgen von Genpflanzen hĂ€tten "niemals giftige Folgen gezeigt", wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die AFBV bezeichnet sich selbst als Gruppe unabhĂ€ngiger Experten, auf der Website finden sich indes zahlreiche BeitrĂ€ge, die den Nutzen von Genpflanzen belegen sollen.

Gleich drei französische Minister forderten die EU zum Handeln auf. "Die Regierung wird von den europĂ€ischen Behörden verlangen, alle Maßnahmen zu ergreifen, die nötig sind, um die menschliche und tierische Gesundheit zu schĂŒtzen", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.

Möglicherweise sei auch die "notfallmĂ€ĂŸige Aussetzung der Importzulassung" angemessen, bis der Mais genauer untersucht sei. Unterzeichnet haben die Mitteilung Landwirtschaftsminister StĂ©phane Le Foll, Sozialministerin Marisol Touraine und Umweltministerin Delphine Batho.

Der Hauptautor SĂ©ralini von der französischen Forschergruppe CRIIGEN hatte schon 2007 vor den Gefahren von Genmais gewarnt: Mit Genmais MON863 gefĂŒtterte Ratten hĂ€tten Vergiftungssymptome sowie Leber- und NierenschĂ€den aufgewiesen. Das Bundesamt fĂŒr Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sah damals keinerlei gesundheitliche Bedenken fĂŒr Ratten oder Menschen.

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