Sie sind hier: Home > Panorama > Wissen >

Ernährungsbedingte Erkrankung: Fehlernährung von Schwangeren erhöht Risiko für Nachwuchs

Ernährungsbedingte Erkrankung  

Fehlernährung von Schwangeren erhöht Risiko für Nachwuchs

08.02.2019, 15:27 Uhr | dpa

Ernährungsbedingte Erkrankung: Fehlernährung von Schwangeren erhöht Risiko für Nachwuchs. "Die Einflüsse der Übergewichtigkeit der Mutter gehen auf den Fötus über und können ihn in seiner Entwicklung beeinträchtigen", sagt Kinderärztin Ensenauer.

"Die Einflüsse der Übergewichtigkeit der Mutter gehen auf den Fötus über und können ihn in seiner Entwicklung beeinträchtigen", sagt Kinderärztin Ensenauer. Foto: Uli Deck. (Quelle: dpa)

Karlsruhe (dpa) - Die Grundlage für ernährungsbedingte Erkrankungen bei Kindern wird einer deutschen Forscherin zufolge oftmals schon im Mutterleib gelegt.

Das Übergewicht einer werdenden Mutter bereits zu Beginn der Schwangerschaft erhöhe beim Kind das Risiko, selbst später übergewichtig zu werden und eine Folgeerkrankung wie Diabetes Typ-2 zu bekommen, sagte Regina Ensenauer. Sie ist die Leiterin eines neuen staatlichen Instituts für Kinderernährung in Karlsruhe, das am Freitag eröffnet wurde.

"Die Einflüsse der Übergewichtigkeit der Mutter gehen auf den Fötus über und können ihn in seiner Entwicklung beeinträchtigen", sagte die Kinderärztin. Die Entwicklung der Organe im Fötus sei eine sehr sensitive Phase. "Wenn da Einflüsse kommen, die diese Entwicklung stören, dann wird diese nicht mehr so stattfinden, wie eigentlich gedacht."

Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) machte zur Institutseröffnung deutlich, dass auch der Staat Verantwortung bei der Ernährung von Kindern übernehmen müsse. "Unsere Kleinsten sind besonders schutzbedürftig", teilte die Ministerin mit. Kinder könnten noch nicht selbst einschätzen, was für sie gesund und ausgewogen sei. Studien zufolge haben übergewichtige Kinder ein großes Risiko, auch als Erwachsener übergewichtig zu sein, so Klöckner.

In der neuen Einrichtung solle wissenschaftlich erforscht werden, welche Ernährung Kinder wirklich brauchen. Ziel sei ein präventives Ernährungskonzept. "Mit der Arbeit des Institutes schaffen wir einen Leuchtturm für die Forschung in diesem Bereich - in Deutschland und in Europa", sagte Klöckner.

Institutschefin Ensenauer hält es für wenig sinnvoll, Kindern besondere Kinderlebensmittel zu geben. Wenn Obst oder Karottenbrei durch Frucht-Quetschbeutel ersetzt würden, gehe das in eine falsche Richtung. Das Füttern mit einem Löffel fördere zum Beispiel die Mundmotorik des Kindes. Außerdem sei Quetschmus oft mit Fruchtsaft und damit mit zusätzlichem Zucker versetzt.

Das Institut für Kinderernährung gehört zum Max Rubner-Institut (MRI), welches Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel ist. Das MRI berät das Landwirtschaftsministerium und forscht zu den Themen Ernährung und Lebensmittel. Es hat insgesamt knapp 700 Mitarbeiter und verfügt über weitere Standorte in Kiel, Detmold und Kulmbach.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Bereit für den Sommer? Finde luftig, leichte Kleider
jetzt auf otto.de
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe