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Vom Aussterben bedroht - Rettung vom Nördlichen Breitmaulnashorn: Eizellen befruchtet

Vom Aussterben bedroht  

Rettung vom Nördlichen Breitmaulnashorn: Eizellen befruchtet

26.08.2019, 11:36 Uhr | dpa

Vom Aussterben bedroht - Rettung vom Nördlichen Breitmaulnashorn: Eizellen befruchtet. Ein kenianischer Ranger streckt seine Hand zum Nördlichen Breitmaulnashorn-Weibchen Najin aus.

Ein kenianischer Ranger streckt seine Hand zum Nördlichen Breitmaulnashorn-Weibchen Najin aus. Sie ist eine der letzten beiden Nashörner ihrer Unterart. Foto: Ben Curtis/AP. (Quelle: dpa)

Nanyuki/Cremona (dpa) - Bei der Rettung des Nördlichen Breitmaulnashorns haben Forscher die zuvor entnommenen Eizellen künstlich befruchtet.

Wissenschaftler unter anderem des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW/Berlin) hatten vergangene Woche bei den zwei letzten überlebenden Tieren der Unterart, zwei in Kenia lebenden Weibchen, zehn Eizellen entnommen und in ein Labor in Italien gebracht. Dort seien nun sieben der zehn Eier erfolgreich mit den zuvor eingefrorenen Spermien von zwei Bullen befruchtet worden, teilte das IZW am Montag mit.

Einst zogen Nördliche Breitmaulnashörner in großer Zahl durch Ost- und Zentralafrika, sie wurden aber vor allem durch die Wilderei ausgerottet. Das letzte Männchen der Unterart, Sudan, starb im vergangenen Jahr im Wildtierreservat Ol Pejeta in Kenia. Mithilfe der zwei letzten Tiere, Sudans Tochter und Enkelin, und der künstlichen Befruchtung hoffen die Wissenschaftler, die Unterart vom Aussterben zu retten.

Nun sei abzuwarten, ob sich die befruchteten Eizellen auch zu Embryos entwickeln, sagte Cesare Galli von dem Labor Avantea in Cremona in Italien. Sollte dies erfolgreich sein, soll später ein Weibchen der verwandten Unterart des Südliches Breitmaulnashorn als Leihmutter ein Junges austragen. Parallel dazu arbeiten Forscher an Stammzelltechnik, um aus erhaltenen Nashorn-Körperzellen Spermien und Eizellen zu züchten. Denn nur so könnte man eine genetische Vielfalt herstellen, die für den Aufbau einer Population groß genug wäre.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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