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Nach Freigabe in den USA: Impfstoff erhält auch in Mexiko Notfallzulassung

Nach Freigabe in den USA  

Impfstoff erhält auch in Mexiko Notfallzulassung

12.12.2020, 04:57 Uhr | dpa

Nach Freigabe in den USA: Impfstoff erhält auch in Mexiko Notfallzulassung. Eine Krankenpflegerin zieht in einem Londoner Krankenhaus eine Spritze mit dem Pfizer/Biontech Corona-Impfstoff auf.

Eine Krankenpflegerin zieht in einem Londoner Krankenhaus eine Spritze mit dem Pfizer/Biontech Corona-Impfstoff auf. Foto: Frank Augstein/AP POOL/dpa/Archivbild. (Quelle: dpa)

Mexiko-Stadt (dpa) - Auch Mexiko hat dem Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und dessen US-Partner Pfizer eine Notfallzulassung erteilt. Das teilte die staatliche Kommission zum Schutz vor Gesundheitsrisiken am Freitag (Ortszeit) mit.

Die Behörde hatte einen entsprechenden Antrag der Unternehmen demnach seit dem 26. November überprüft und bewertet. Die 24 Mitglieder des zuständigen Komitees stimmten dem Antrag den Angaben nach am Freitag einstimmig zu.

Auch die US-Arzneimittelbehörde FDA erteilte dem Impfstoff am Freitag eine Notfallzulassung. Bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (Ema) wurde die Zulassung des Corona-Impfstoffs in der EU beantragt, eine Entscheidung darüber steht noch aus.

Bereits Anfang Dezember hatte die britische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel dem Präparat von Biontech/Pfizer eine Notfallzulassung erteilt. Damit wurde Großbritannien der erste Staat weltweit, der das Vakzin freigab. Inzwischen haben unter anderem auch Kanada, Bahrain und Saudi-Arabien Genehmigungen für den Impfstoff gegeben.

In Mexiko, mit knapp 130 Millionen Einwohnern das zehntbevölkerungsreichste Land der Welt, sind bislang über 113.000 Todesfälle infolge einer Covid-19-Erkrankung registriert worden - die vierthöchste Zahl weltweit. In Wirklichkeit sind es allerdings mindestens 50.000 mehr. Etwa so viele Todesfälle, die nicht in der offiziellen Statistik auftauchen, seien auf die Krankheit, die vom Coronavirus ausgelöst wird, zurückzuführen, hatte die Regierung des nordamerikanischen Landes bereits Ende Oktober erklärt.

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