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Feuerwehr gibt Entwarnung – Wald weiter gesperrt

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Aktualisiert am 11.08.2022Lesedauer: 33 Min.
Der verbrannte Wald im Sperrgebiet um die Brandstelle am Sprengplatz der Berliner Polizei im Grunewald: Der Wald darf weiterhin nicht betreten werden.
Der verbrannte Wald im Sperrgebiet um die Brandstelle am Sprengplatz der Berliner Polizei im Grunewald: Der Wald darf weiterhin nicht betreten werden. (Quelle: Fabian Sommer/dpa)
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In Berlin ist ein Polizei-Sprengplatz in Flammen aufgegangen. Teilweise lodern noch Glutnester auf. Trotzdem gab die Feuerwehr nun offiziell Entwarnung.

Das Wichtigste im Überblick


Tagelang haben Feuerwehrleute in Berlin gegen einen Waldbrand gekämpft. Auf einem Sprengplatz in Nikolassee waren in den frühen Morgenstunden des Donnerstags, 4. August, eine Lagerstätte für Fundmunition der Polizei Berlin und auch der Grunewald durch eine Explosion in Brand geraten. Rund 25 Tonnen Kampfmittel und Feuerwerkskörper waren auf dem Sprengplatz gelagert.

Die Feuerwehr ist noch immer mit zahlreichen Kräften vor Ort und wurde zwischenzeitlich von Hunderten Polizisten und der Bundeswehr unterstützt. Spezialtechnik in Form von mehreren ferngesteuerten Robotern und gepanzerten Fahrzeugen kam zum Einsatz. Mittlerweile können die Einsatzkräfte jedoch schrittweise abgezogen werden. Wegen anhaltender Explosionen hatte die Feuerwehr lange nicht mit dem Löschen beginnen können.

Damit beenden wir den Newsblog zum Brand im Berliner Grunewald.

Feuerwehr gibt Entwarnung – Wald weiter gesperrt

7.40 Uhr: Eine Woche nach dem Ausbruch eines Brandes auf einem Sprengplatz im Berliner Grunewald hat sich die Situation dort entspannt. Am Mittwochabend wurde der Sperrkreis nach Angaben der Feuerwehr verringert und die Sperrung der Autobahn 115 (Avus) aufgehoben, die etwa 500 Meter von dem Gelände entfernt liegt. Einige Stunden später rollte der Verkehr allmählich wieder, allerdings erst nach und nach, da noch nicht alle Absperrungen beseitigt waren. Zudem gab die Feuerwehr am Abend auch offiziell Entwarnung. Die Zu- und Abfahrt Hüttenweg bleibt laut Berliner Feuerwehr jedoch in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Auch das Waldgebiet rund um den Sprengplatz dürfe weiterhin nicht betreten werden.

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Nach Angaben eines Sprechers wird der Einsatz der Feuerwehr nun schrittweise zurückgefahren. Feuerwehrleute würden weiter das Gebiet abfahren, um kleine Glutnester schnell löschen zu können. Zudem würde der Wald rund um den Sprengplatz befeuchtet. Wann das Gelände an die Polizei übergeben werde, sei aber noch offen.

Am Mittwoch war es gelungen, die Temperaturen auf dem gesamten Sprengplatz unter 60 Grad zu bringen, wie der Sprecher sagte. Das war entscheidend für die Freigabe der Autobahn. Denn zuvor wollten die Verantwortlichen sicherstellen, dass von verstreuter Munition und alten Weltkriegsbomben auf dem Platz keine Gefahr mehr ausgeht.

Rund um den Platz sei eine Wasserversorgung gelegt worden, um den Platz weiter zu kühlen, sagte der Sprecher. "Durch die Befeuchtung wird die Temperatur gehalten." Derzeit könne eine Gefahr durch Explosionen oder Detonationen ausgeschlossen werden. Am Mittwoch hatten nach den Angaben erstmals Spezialkräfte der Polizei den Platz begutachtet, um die Schäden abzuschätzen.

Avus kann nach knapp einer Woche wieder geöffnet werden

18.10 Uhr: Die Berliner Feuerwehr hat die A115 wieder freigegeben. Das entschied die Einsatzleitung am Mittwochabend, nachdem die Autobahn seit dem vergangenen Donnerstag wegen des Brandes im Grunewald gesperrt war. Die Zu- und Abfahrt Hüttenweg bleibe in beide Fahrtrichtungen weiter gesperrt, hieß es in einem Tweet der Feuerwehr. Bereits seit 18 Uhr solle auf der Avus der Verkehr wieder fließen können.

Doch auch am Mittwoch Löschhubschrauber im Einsatz

10.45 Uhr: Bei der Brandbekämpfung auf dem Sprengplatz im Berliner Grunewald werden am Mittwoch nun doch noch einmal zwei Hubschrauber eingesetzt. Das teilte die Feuerwehr am Mittwochvormittag nach einer neuen Lagebesprechung der Einsatzkräfte mit. Die beiden Hubschrauber der Bundespolizei waren am Dienstag erstmals über das Gebiet geflogen. Zunächst hatte es geheißen, dass sie am Mittwoch nicht zur Verfügung stehen, weil sie bei Waldbränden in Sachsen gebraucht werden. Nun sollen sie zumindest am Vormittag Wasser über Glutnester auf dem Sprengplatz und drumherum abwerfen.

Weil es auf dem Sprengplatz auch sechs Tage nach Ausbruch des Feuers noch immer recht heiß ist, besteht laut Feuerwehr weiter die Gefahr, dass Munition oder andere Kampfmittel explodieren. Daher sei es den Einsatzkräften bislang nicht möglich gewesen, dorthin vorzudringen.

Bewegung könnte es im Tagesverlauf bei der Frage geben, ob die Sperrung der Autobahn 115 (Avus), die etwa 500 Meter vom Sprengplatz entfernt verläuft, aufgehoben werden kann. "Unser großes Ziel ist, die Avus am Mittwoch freizugeben", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Das hänge aber vom Erfolg der Lösch- und Kühlungsarbeiten am Sprengplatz ab. Die wichtige Autobahn ist seit Ausbruch des Feuers im Grunewald zwischen dem Kreuz Zehlendorf und dem Autobahndreieck Funkturm auf einer Länge von rund elf Kilometern gesperrt.

Avus immer noch gesperrt – neue Einschätzung am Vormittag

7.40 Uhr: Auch am siebenten Tag des Brandes im Berliner Grunewald ist die Stadtautobahn A115 (Avus) weiter in beide Richtungen gesperrt. "Immer noch hohe Explosionsgefahr am Sprengplatz! Daher kann die Sperrung der Avus leider auch zu morgen früh nicht aufgehoben werden", teilte die Berliner Feuerwehr am Dienstagabend auf Twitter mit.

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Die Verkehrsinformationszentrale riet daher dazu, den Bereich auch am Mittwochmorgen noch zu umfahren. Eine neue Einschätzung der Lage solle es im Laufe des Vormittags geben, hieß es.

Hubschrauber löschen Sprengplatz – große Wirkung erhofft

21.05 Uhr: Hubschrauber der Bundespolizei sind am Dienstagabend eingesetzt worden, um den noch heißen Sprengplatz im Berliner Grunewald mit Wasser aus der Luft zu kühlen und glühende Stellen zu löschen. Die zwei von der Feuerwehr angeforderten Hubschrauber waren am Abend ab etwa 17.00 Uhr "im Prinzip im Fünf-Minutentakt" unterwegs, um Wasser aus der nahe gelegenen Havel zu holen und über dem Sprenggelände abzuwerfen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr der dpa. Ein dritter Hubschrauber habe den Einsatz begleitet, der voraussichtlich noch bis etwa 21.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit andauern sollte.

Die Einsatzkräfte versprachen sich viel von der Aktion: "Wir erhoffen uns eine große Wirkung", sagte der Feuerwehrsprecher. Man habe entgegen einer ersten Einschätzung festgestellt, dass auch das Waldgebiet südlich des Sprengplatzes recht stark durch Munition belastet sei, die durch die Explosionen umhergeflogen sei. "Aber die Brandbekämpfung aus der Luft ist jetzt möglich."

Die Hubschrauber der Bundespolizei können mit einem großen, unter ihnen hängenden Behälter Hunderte Liter Wasser auf einmal transportieren. Sie wurden zuletzt auch bei den Waldbränden in Sachsen eingesetzt. Am Dienstag kamen sie dem Feuerwehrsprecher zufolge aus Sachsen nach Berlin. Am Mittwoch sollten sie nach derzeitigem Planungsstand aber nicht im Grunewald eingesetzt werden, weil man sie in Sachsen brauche, sagte der Sprecher. Ob am Mittwoch die gesperrte Autobahn Avus wieder geöffnet werden könne, sei derzeit noch nicht zu sagen.


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Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
  • Twitter/Feuerwehr Berlin
  • Pressemitteilung der Feuerwehr Berlin (per Mail)
  • Nina-Warnapp: Meldung vom 4. August 2022, 5.12 Uhr
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und AFP
  • RBB: "Feuerwehreinsatz im Grunewald wird sich wohl bis Freitag hinziehen"
  • Twitter/Verkehrsinformationszentrale Berlin
  • RBB: "Feuerwehr kommt bei Einsatz im Grunewald voran - Sperrkreis weiterhin nicht aufgehoben"
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