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Corona in Sachsen: Deutlicher Anstieg im Landkreis Görlitz

Dresden  

Corona in Sachsen: Deutlicher Anstieg im Landkreis Görlitz

24.10.2020, 18:20 Uhr | dpa

Corona in Sachsen: Deutlicher Anstieg im Landkreis Görlitz. Corona-Tests

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuen Coronavirus in Sachsen nimmt weiter zu. Die laufend geführte Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin verzeichnete um 0.00 Uhr am Samstag 12 453 Corona-Fälle. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche, die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, lag für den ganzen Freistaat bei 54,49. Laut RKI sind seit Pandemie-Beginn 273 Infizierte gestorben. Sechs von zehn Landkreisen gelten inzwischen als Risikogebiete.

Im Landkreis Görlitz stieg der Inzidenzwert nach Angaben des Landratsamtes binnen eines Tages von 98,53 auf 132,9. Damit ist auch dort der Grenzwert von 50 deutlich überschritten. Das RKI wies ihn jedoch mit 42,7 aus - und nicht als Risikogebiet. Das liegt an den verschiedenen Meldezeiten der Behörden, die Landkreise sind auf dem aktuellsten Stand, wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums sagte. Zudem war laut RKI durch den Ausfall eines Webservers am Donnerstag die Übermittlung zeitweise gestört.

Das Landratsamt in Borna (Landkreis Leipzig) setzte ein Pflegeheim in Grimma unter Quarantäne, nachdem dort weitere Fälle bestätigt wurden. "Die Bewohner dürfen nicht besucht werden", teilte das Landratsamt mit.

Seit Samstag gelten im Kampf gegen steigende Infektionszahlen strengere Corona-Regeln. Nach der neuen Schutzverordnung, die bis zum 25. Januar 2021 gelten soll, können private Feiern und Großveranstaltungen beschränkt werden, es gibt Sperrstunden für die Gastronomie - abhängig von regionalen Corona-Zahlen - und Maskenpflicht in Krankenhäusern, Tageskliniken, Arztpraxen sowie Schulen - bis auf den Unterricht.

Die neue Allgemeinverfügung sorgte am Samstag für Verwirrung. Der Tischabstand in der Gastronomie müsse weiterhin 1,50 Meter und nicht 2,50 Meter betragen, korrigierte das Gesundheitsministerium die darin enthaltene Angabe. Es handele sich um einen redaktionellen Übermittlungsfehler, der laut einer Sprecherin erst nach öffentlicher Kritik bemerkt wurde.

Der Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU (MIT), Markus Reichel, hatte zuvor eine sofortige Korrektur der 2,50-Meter-Regelung gefordert und auf deren "drastische" Folgen für das Gastgewerbe verwiesen. "Mit der weiteren Reduzierung der Gästeplätze verschärft sich die ohnehin angespannte wirtschaftliche Lage in der Gastronomie", sagte er.

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