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In Bayern zeichnet sich höhere Wahlbeteiligung ab

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In Bayern zeichnet sich höhere Wahlbeteiligung ab

26.09.2021, 12:01 Uhr | dpa

In Bayern zeichnet sich höhere Wahlbeteiligung ab. Ein Mann in Tracht sitzt im Wahllokal

Ein Mann in Tracht sitzt im Wahllokal. Foto: Angelika Warmuth/dpa (Quelle: dpa)

Bei der Bundestagswahl zeichnet sich in diesem Jahr in Bayerns größten Städten womöglich eine höhere Wahlbeteiligung ab. In der Landeshauptstadt München hatten bis 13.00 Uhr am Sonntagmittag schon deutlich mehr 60 Prozent der Wähler und Wählerinnen ihre Stimme abgegeben. Dort ist der Anteil der Briefwähler schon mit eingerechnet. Ein ähnlicher Wert war bei der letzten Bundestagswahl im Jahr 2017 erst zwischen 15.00 und 16.00 Uhr erreicht worden.

Ähnlich sah es in Würzburg aus. Das Wahlamt der Stadt meldete bis 10.00 Uhr etwa 9 Prozent Beteiligung in den Wahllokalen - zusätzlich zu 54 Prozent Briefwählern. Damit lag die Beteiligung nach Angaben eines Sprechers dort insgesamt am Vormittag schon deutlich über 60 Prozent.

In Nürnberg wählten bis 12.00 Uhr nach Angaben einer Sprecherin des Wahlamtes 31 Prozent. Das sind gut zwei Prozentpunkte mehr als am Wahlsonntag 2017 um diese Zeit. In Nürnberg werden die Briefwahlstimmen - anders als in München und Würzburg - nach und nach "anteilig eingerechnet", wie der Sprecher sagte.

Die Regensburger Wahllokale meldeten bis 12.00 Uhr eine Wahlbeteiligung von 12,6 Prozent, die Briefwähler eingerechnet waren es aber schon 62,6 Prozent. In Regensburg sind nach Angaben der Stadt 105 973 Bürger wahlberechtigt, mehr als die Hälfte (53 016) hatte Briefwahl beantragt. In Ingolstadt waren es um 10.00 Uhr 18,6 Prozent - ohne Briefwahl, wie ein Sprecher des dortigen Wahlamtes betonte.

In Augsburg waren es bei den Vor-Ort-Wählern bis 12.00 Uhr 25,4 Prozent - und damit weniger als 2017. Damals lag die Beteiligung bei 29,4 Prozent. Allerdings ist auch in Augsburg der Anteil der - zunächst noch nicht eingerechneten - Briefwähler sehr hoch. 79.000 der 187.000 Wahlberechtigten hätten dort die Briefwahl beantragt.

Im Freistaat sind rund 9,4 Millionen Wahlberechtigte zur Wahl des neuen Deutschen Bundestages aufgerufen. Jeder Wahlberechtigte hat zwei Stimmen. Die Zweitstimme entscheidet über die Zusammensetzung des Bundestages. Mit der Erststimme wird in jedem der 46 Wahlkreise im Freistaat ein Direktkandidat beziehungsweise eine Direktkandidatin gewählt.

Insgesamt treten in Bayern laut Landeswahlleiter 967 Kandidatinnen und Kandidaten auf 26 Landeslisten und als Wahlkreiskandidaten an.

Abgesehen vom bundesweiten Wahlergebnis wird in Bayern mit Spannung erwartet, wie die CSU am Ende abschneidet. Umfragen hatten die Christsozialen zuletzt unter der 30-Prozent-Marke gesehen. Damit droht der CSU unter Parteichef Markus Söder ein Negativ-Rekord. Der bisherige Tiefstand lag bei 29,2 Prozent bei der Wahl 1949.

Bei der Bundestagswahl vor vier Jahren war die CSU im Vergleich zur Wahl zuvor bereits um mehr als 10 Prozentpunkte auf 38,8 Prozent abgestürzt. Die SPD kam 2017 auf 15,3 Prozent. Die Grünen holten 9,8 Prozent, die FDP erreichte 10,2 Prozent, die AfD 12,4 Prozent, die Linke 6,1 Prozent, und die Freien Wähler kamen auf 2,7 Prozent.

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