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Maske wieder auf: Dresden muss Corona-Regeln verschärfen

Dresden  

Maske wieder auf: Dresden muss Corona-Regeln verschärfen

29.07.2021, 13:35 Uhr | dpa

Maske wieder auf: Dresden muss Corona-Regeln verschärfen. Sommer in Dresden

Menschen, die Masken tragen, laufen auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche entlang während am blauen Himmel die Sonne scheint. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Die Stadt Dresden verschärft als erste Region in Sachsen die Corona-Regeln wieder. Ab Samstag muss in der Landeshauptstadt beim Einkaufen und in einigen anderen Bereichen wieder Maske getragen werden. Der Grund: Die Corona-Inzidenz lag dort am Donnerstag den fünften Tag in Folge über der entscheidenden 10er-Grenze. Auch Kontaktbeschränkungen greifen wieder, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Maximal zehn Menschen dürfen sich treffen.

Sachsen hatte als erstes Bundesland die Maskenpflicht im Einzelhandel gelockert. Seit dem 16. Juli durften Kunden - bei einer Inzidenz unter 10 und wenn es der Abstand hergab - ohne Maske in die Geschäfte gehen. Auch in Lokalen, Hotels oder Kulturstätten durfte man sich wieder maskenlos bewegen. Damit ist es in Dresden nun ebenfalls wieder vorbei. Auch Testpflichten kehren zurück.

Als zweite der 13 Regionen in Sachsen steuert Leipzig darauf zu, die 10er-Grenze zu überschreiten. Am Donnerstag lag die Inzidenz in der Messestadt bei 13,3. Das war der höchste Wert in Sachsen, aber erst die zweite Überschreitung der 10er-Schwelle hintereinander. Sachsenweit lag die Inzidenz am Donnerstag bei 6,5. Es zählt der jeweilige Wert in der kreisfreien Stadt oder dem Landkreis.

Der Handelsverband Sachsen hatte die gelockerte Maskenpflicht damals als Erleichterung begrüßt. "Selbstredend hätten wir uns gewünscht, dass die Inzidenzzahlen weiter niedrig bleiben und nicht steigen und damit die Befreiung von der Maskenpflicht noch länger anhält", sagte Hauptgeschäftsführer René Glaser am Donnerstag. Der Einzelhandel sei aber bereit, weiterhin seinen Beitrag zur Pandemiebekämpfung zu leisten. Viele Kundinnen und Kunden hätten die Maske in den vergangenen Tagen auch freiwillig weiter getragen.

Aus Sicht des Handels sei es perspektivisch aber wichtig, dass das kleinteilige System mit den verschiedenen Inzidenzstufen verändert werde, betonte Glaser. Die Inzidenzen und andere Faktoren wie die Krankenhausbelegung sollten zusammen zu einer Bewertung der Lage genommen werden.

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