• Home
  • Regional
  • Matthias Platzeck zu Russland: "Ich habe mich getäuscht"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextGerhard Schröder – kein SPD-Rauswurf Symbolbild für einen TextStaatsanwalt ermittelt gegen SchlesingerSymbolbild für einen TextGasspeicher füllen sich schnellerSymbolbild für einen TextSo berechnen Sie die Grundsteuer neuSymbolbild für ein VideoSpektakuläre Entdeckung in TempelSymbolbild für einen TextKönigin Letizia zeigt BeinSymbolbild für einen TextSonya Kraus zeigt sich im BikiniSymbolbild für einen TextNationalspieler verlängert VertragSymbolbild für einen TextDschungelcamp-Star ist vergebenSymbolbild für einen TextTelekom verschenkt Streaming-JahresaboSymbolbild für einen TextJunge verschwindet mit 9-Euro-TicketSymbolbild für einen Watson TeaserBundesliga-Klub liebäugelt mit PSG-Star

Matthias Platzeck zu Russland: "Ich habe mich getäuscht"

Von dpa
25.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Matthias Platzeck
Matthias Platzeck, ehemaliger Ministerpräsident von Brandenburg. (Quelle: Christophe Gateau/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Brandenburgs früherer Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) - stets ein Verfechter guter deutsch-russischer Beziehungen - hat seine Haltung zu Russland korrigiert. "Ich habe mich getäuscht, weil ich das, was jetzt passiert ist, bis vor kurzem noch für undenkbar gehalten habe", sagte er am Freitag im Podcast "Politik in Sachsen" bei "Sächsische.de". Dass ein russischer Präsident im 21. Jahrhundert so weit gehe, Panzer zu schicken und mit Raketen das Nachbarland anzugreifen, sei außerhalb seiner Vorstellungswelt gewesen. Auch er habe die Lage falsch eingeschätzt.

"Nennen Sie es blauäugig, nennen Sie es naiv. Es gibt ja jetzt viele Umschreibungen. So, wie es jetzt auch viele gibt, die es besser wussten. Damit muss ich leben", erklärte der Politiker. Jetzt gehe es aber erst einmal darum, den Krieg schnellstmöglich einzudämmen und zu beenden. Platzeck befürchtet einen nachhaltigen Schaden für die Friedenspolitik der vergangenen drei Jahrzehnte. "Durch diesen Überfall könnten wir in eine neue Eiszeit geraten." Es werde so etwas wie einen "Kalten Krieg" geben.

Schlimmstenfalls sei mit einem erneuten Rüstungswettlauf und einer "Rückkehr in dunkelste Kapitel des letzten Jahrhunderts" zu rechnen, betonte Platzeck. Nach Putins Anerkennung "dieser skurrilen Republiken" Donezk und Luhansk am Montag habe er gehofft, dass noch "ein Rest Vernunft da ist" und Putin diese "dicke rote Linie" nicht überschreite.

Platzeck (68) ist seit 2014 Chef des Deutsch-Russischen Forums und gilt als einer der profiliertesten Russland-Kenner. Stets hatte er für eine stärkere Wahrnehmung russischer Interessen geworben und hatte dem Westen wiederholt Ignoranz und Arroganz gegenüber Russland vorgeworfen. Platzeck kritisierte in der Vergangenheit die Nato-Ausdehnung nach Osten genauso wie Sanktionen des Westens gegen Russland nach der Annexion der Krim.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
29-Jähriger nach Messer-Attacke in Krankenhaus – Täter flüchtig
DresdenMatthias PlatzeckRusslandSPD

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website