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Mit Regime arrangiert: Syrischer Arzt r├Ąumt Vorw├╝rfe ein

Von dpa
Aktualisiert am 25.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Alaa M.: Der 36-J├Ąhrige hat sich mit dem Assad-Regime arrangiert.
Alaa M.: Der 36-J├Ąhrige hat sich mit dem Assad-Regime arrangiert. (Quelle: Boris Roessler/dpa-bilder)
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Im Prozess gegen Alaa M., dem Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen werden, hat sich der Angeklagte zu den Anschuldigungen ge├Ąu├čert.

Der syrische Arzt Alaa M., der sich wegen Folter-Vorw├╝rfen vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt verantworten muss, hat einger├Ąumt, in verschiedenen Milit├Ąrkrankenh├Ąusern als Assistenzarzt gearbeitet zu haben.

"Ich habe mich mit dem Regime arrangiert, genau wie Millionen in Syrien", sagte der 36-J├Ąhrige am Dienstag. Politisch sei er nicht aktiv gewesen, allerdings auch kein Bef├╝rworter der Regierung. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.

Prozess in Frankfurt: Gefangene gefesselt

Das Gericht befragte M. zun├Ąchst zur Behandlung von Patienten, die etwa bei Demonstrationen w├Ąhrend des Arabischen Fr├╝hlings verletzt worden waren. M. sprach davon, dass Patienten, die Gefangene des Milit├Ąrgeheimdienstes waren, gefesselt und mit Nummern versehen gewesen seien. Die Namen dieser Patienten seien ihm und anderen ├ärzten nicht bekannt gewesen.

Bei der Behandlung habe zudem einer der vorgesetzten ├ärzte anwesend sein m├╝ssen, der dem Milit├Ąr angeh├Ârte. "Ich habe nicht gefragt", sagte M. zu der Nachfrage, was den Patienten vorgeworfen wurde. Er habe auch nicht gesehen, was mit den Patienten geschehen sei, wenn sie aus der medizinischen Behandlung entlassen wurden.

Manchmal habe er bei der ├ťbergabe von Todesf├Ąllen durch beispielsweise Herzstillstand oder Lungenembolie geh├Ârt.

Foltervorw├╝rfe gegen Alaa M.

Die Anklage wirft Alaa M. vor, zwischen April 2011 und Ende 2012 in Syrien im Milit├Ąrkrankenhaus in Homs sowie im Gef├Ąngnis der Geheimpolizei Teilnehmer von Protesten gegen die syrische Regierung gefoltert und ihnen schwere k├Ârperliche sowie seelische Sch├Ąden zugef├╝gt zu haben.

In einem Fall wird ihm vorgeworfen, einen Gefangenen mit einer Injektion get├Âtet zu haben.

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