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Notdienst für gestrandete Passagiere am Flughafen

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 15.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Nur wenige Passagiere gehen durch das Terminal 1 des Flughafens Frankfurt: Aufgrund eines Streiks des Sicherheitspersonals starten in Frankfurt heute nahezu keine regulären Flüge.
Nur wenige Passagiere gehen durch das Terminal 1 des Flughafens Frankfurt: Aufgrund eines Streiks des Sicherheitspersonals starten in Frankfurt heute nahezu keine regulären Flüge. (Quelle: Roxana Frey/T-Online-bilder)
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Wenig Flugverkehr in Frankfurt: Die Gewerkschaft Verdi hat zum Warnstreik im Rahmen des Tarifkonflikts aufgerufen. In Frankfurt fallen deshalb zahlreiche Flüge aus. Hunderte demonstrieren vor der Fraport-Zentrale.

Wegen eines Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi sind seit Dienstagmorgen zahlreiche Flüge am Frankfurter Flughafen ausgefallen. Ab 2 Uhr legten Mitarbeiter der Fracht- und Passagierkontrollen an Deutschlands größtem Airport die Arbeit nieder, wie ein Verdi-Sprecher am Morgen sagte. Er ging von einer Streikbeteiligung von fast 100 Prozent aus, ausgenommen seien Mitarbeiter des Notdienstes im Transitbereich. Rund 500 Mitarbeiter demonstrierten am Morgen vor der Fraport-Zentrale.

Die Warnstreiks sind Teil des Tarifkonflikts zwischen Verdi und dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS). Die Gewerkschaft verhandelt mit dem Arbeitgeberverband über einen neuen Tarifvertrag für bundesweit rund 25.000 Sicherheitskräfte, drei Verhandlungsrunden waren bisher ohne Ergebnis geblieben. Auch in Hamburg, Stuttgart und Karlsruhe/Baden-Baden wurden Mitarbeiter dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. In München, dem zweitgrößten deutschen Flughafen, läuft seit Montagnachmittag ein Warnstreik.

Frankfurter Flughafen: Notdienst für Passagiere eingerichtet

Der Website des Frankfurter Flughafens war zu entnehmen, dass viele Abflüge am Dienstag bereits gestrichen waren. Zuvor hatte der Flughafenbetreiber Fraport Reisende, die in Frankfurt zusteigen wollten, gebeten, nicht zum Flughafen anzureisen. Nach Angaben von Fraport wurden 130 von 818 für den Tag geplante Flüge annulliert. Ursprünglich waren für Dienstag rund 71.000 Passagiere in Frankfurt erwartet worden.

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Mitarbeiter der Fracht- und Passagierkontrollen: Rund 500 demonstrierten vor der Fraport-Zentrale.
Mitarbeiter der Fracht- und Passagierkontrollen: Rund 500 demonstrierten vor der Fraport-Zentrale. (Quelle: Roxana Frey/T-Online-bilder)

Die meisten Passagiere sind offenbar zu Hause geblieben. Einige haben sich dennoch zum Flughafen aufgemacht, ohne mit dem Wissen nicht fliegen zu können. Die Lufthansa verteile kostenlose Snacks und Getränke. Die Lage sei jedoch angespannt, berichtet eine t-online-Reporterin vor Ort. Einige Passagiere seien weit angereist, etwa aus Köln oder Wien. Dafür seien sie schon nachts aufgestanden und entsprechend müde. Flüge könnten immerhin kostenlos umgebucht werden.

Für Passagiere, die in Frankfurt umsteigen, wurde nach Angaben des Verdi-Sprechers ein Notdienst eingerichtet. Fraport hatte darauf hingewiesen, dass Umsteigeprozesse im Transitbereich während der Streikdauer weitgehend stattfänden, es allerdings zu Beeinträchtigungen und Verzögerungen kommen könne. Man habe kein Verständnis für einen derart umfassenden Streik, der auf dem Rücken der Passagiere ausgetragen werde, sagte ein Unternehmenssprecher.

Die Tarifpartner wollen sich am 16. und 17. März zu weiteren Verhandlungen treffen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Erhöhung des Stundenlohns um mindestens einen Euro pro Stunde sowie die Angleichung regionaler Löhne.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Reporterin vor Ort
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Von Stefan Simon
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