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Gasexplosion an Schule – wäre Stunden später "verheerend" gewesen

Von t-online, fas, gda, mtt

Aktualisiert am 06.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Explosion an Hamburger Schule: Aufnahmen zeigen das zerstörte Gebäude. (Quelle: t-online)
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Heftige Explosion an einer Hamburger Schule: Kurz vor den Ferien bricht ein Feuer aus, ein Gebäudeteil stürzt ein. Auch betroffen: die Zeugnisse.

Eine mutmaßliche Gasexplosion an der Stadtteilschule in Hamburg-Finkenwerder hat in der Nacht zum Mittwoch ein großes Feuer verursacht – und einen Teil des Gebäudes vollkommen zerstört. Trümmerteile flogen Dutzende Meter weit. Das bestätigte ein Sprecher der Feuerwehr auf Nachfrage. Das Gebiet wurde großräumig abgesperrt.

Um 3.43 Uhr sei der Notruf eingegangen: "Viel Rauch, das sieht nach Feuer aus". Die eintreffenden Feuerwehrleute konnten dem Sprecher zufolge noch Explosionsgeräusche vernehmen, ein Gebäude stand vollständig in Brand. Zum Teil sei dieses eingestürzt, was auch Bilder zeigen.

Blick in den zerstörten Schultrakt: Wenige Stunden später wären Feuer und Explosion wohl verheerend gewesen.
Blick in den zerstörten Schultrakt: Wenige Stunden später wären Feuer und Explosion wohl verheerend gewesen. (Quelle: Dauber)

Zeugnisse zerstört, aber digital gesichert

Beim betroffenen Gebäude handelt es sich um den Verwaltungstrakt, einem Reporter vor Ort zufolge war vor allem das Büro des Schulleiters betroffen, welches komplett zerstört ist. Darin waren auch die Zeugnisse gelagert, die am Mittwoch hätten ausgegeben werden sollen. Die Zeugnisse seien zerstört, aber digital gesichert, sagte der Schulleiter t-online. Die Schulbehörde bestätigte das auf Nachfrage von t-online. Die Zeugnisse lägen auf dezentralen Servern, es seien keine Daten verloren.

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Verletzt wurde bei der Explosion niemand. Der Hausmeister, der nebenan im Gebäude lebt, kam mit dem Schrecken davon. Ebenso eine Klasse, die in einem angrenzenden Gymnasium genächtigt hatte. Auf die Schule gehen 550 Schüler. Beschäftigt sind 80 Lehrkräfte und Sozialpädagogen.

Die brennende Schule: Das Foto wurde in der Nacht aufgenommen.
Die brennende Schule: Das Foto wurde in der Nacht aufgenommen. (Quelle: privat)

Feuer soll im Keller ausgebrochen sein

Berichten zufolge brach das Feuer im Keller aus und hat von dort auf das Verwaltungsgebäude übergegriffen. Die Schule sei vom Gasnetz getrennt worden, berichtete der NDR unter Berufung auf die Feuerwehr.

Die Feuerwehr war am Morgen noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt, zudem sollte das Technische Hilfswerk (THW) bei den weiteren Arbeiten mit einem Bagger und einem Statiker unterstützen. Brandermittler des Landeskriminalamtes forschen nach der Ursache. Das THW wird das einsturzgefährdete Gebäude abreißen, berichtete ein t-online-Reporter von vor Ort.

Schulbehörde Hamburg: Wenige Stunden später wären Folgen verheerend gewesen

"Wir sind sehr erleichtert, dass keine Personen verletzt wurden", teilte Schulbehördensprecher Peter Albrecht in einem Statement mit. "Wenige Stunden später hätte eine solche Explosion verheerende Folgen haben können, das möchte sich niemand vorstellen."


Bild der Verwüstung: Explosion zerstört Teile einer Stadtteilschule in Hamburg

Blick vom Foyer: Auch im Inneren der Schule wurden in Folge einer Druckwelle viele Einrichtungsgegenstände, Türen und Scheiben demoliert.
Von einem Teil des Verwaltungstraktes ist nur noch das Fundament übrig: Das Gebäude soll abgerissen werden, auch um mögliche Glutnester zu löschen.
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Zurzeit werde geklärt, welche Folgen der Vorfall für den weiteren Schulbetrieb hat, "sowohl für heute als auch für die Ferienzeit mit Ferienbetreuung sowie für das nächste Schuljahr". Geklärt werden müsse nun auch, wann und in welcher Form es zu einer Übergabe der Zeugnisse kommen kann, eventuell sei die Zustellung auch postalisch denkbar.

"Die Zeugnisse müssen (an anderem Ort) erneut ausgedruckt, unterschrieben und mit dem Schulsiegel versehen werden", teilte Albrecht weiter mit. Gegebenenfalls sei dies allerdings erst zu Beginn des neuen Schuljahres möglich. "Sobald diesbezüglich eine Lösung gefunden ist, wird die Schulleitung die betroffenen Familien informieren."

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