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JVA Hamburg-Fuhlsbüttel: Polizei fasst gesuchten Häftling nach Fluchtversuch

JVA Fuhlsbüttel  

Polizei fasst gesuchten Häftling nach Fluchtversuch

21.01.2021, 07:28 Uhr | dpa

JVA Hamburg-Fuhlsbüttel: Polizei fasst gesuchten Häftling nach Fluchtversuch. Stacheldraht vor der Fassade der Justizvollzugsanstalt in Hamburg Fuhlsbüttel (Symbolbild): Hierhin war ein Sicherungsverwahrter nach seinem Ausgang nicht zurückgekehrt.  (Quelle: imago images/photo2000/Archivbild)

Stacheldraht vor der Fassade der Justizvollzugsanstalt in Hamburg Fuhlsbüttel (Symbolbild): Hierhin war ein Sicherungsverwahrter nach seinem Ausgang nicht zurückgekehrt. (Quelle: photo2000/Archivbild/imago images)

In Barsbüttel bei Hamburg hat die Polizei einen gesuchten Verbrecher gefasst. Der Mann war nach einem unbegleiteten Ausgang nicht in die JVA Fuhlsbüttel zurückgekehrt – es war nicht sein erster Fluchtversuch.

Ein 52 Jahre alter Sicherungsverwahrter, der von einem Ausgang nicht in die Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel zurückgekommen war, ist gefasst worden. Er sei am Mittwochabend in Barsbüttel bei Hamburg (Kreis Stormarn) verhaftet worden, sagte ein Polizeisprecher. Wie die Polizei auf den Aufenthaltsort des Mannes aufmerksam wurde und ob er inzwischen wieder in die JVA gebracht wurde, war vorerst unklar. Die "Bild" hatte zunächst berichtet.

Dem Mann war für vergangenen Samstag der mehrstündige und unbegleitete Ausgang genehmigt worden, um einen Familienangehörigen zu besuchen. Als er nicht zur vereinbarten Zeit zurück war, kontaktierte die Anstalt einen Angehörigen. Dieser gab an, der 52-Jährige sei wegen eines medizinischen Notfalls in ein Krankenhaus gebracht worden. Da sich dies jedoch nicht bestätigen ließ, wurde eine umgehende Fahndung nach dem Mann eingeleitet.

Der vorbestrafte 52-Jährige war 2008 unter anderem wegen Raubes und räuberischer Erpressung in mehreren Fällen zu einer fünfeinhalbjährigen Haftstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt worden. In den vergangenen Monaten war er auf eine mögliche Entlassung vorbereitet worden und hatte mehr als 40 unbegleitete Ausgänge wahrgenommen. Bereits 2017 war er von einem Ausgang zu einem Therapeuten nicht zurückgekehrt und drei Tage später festgenommen worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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