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Hamburg: Hamburger Michel gibt seine Rettungsringe zurück

Corona-Lage verbessert sich  

Hamburger Michel gibt seine Rettungsringe zurück

22.09.2021, 13:01 Uhr | dpa

Hamburg: Hamburger Michel gibt seine Rettungsringe zurück. Rettungsringe hängen im Hamburger Michel (Archivbild): Die Spendenaktion ist beendet worden.  (Quelle: imago images/epd)

Rettungsringe hängen im Hamburger Michel (Archivbild): Die Spendenaktion ist beendet worden. (Quelle: epd/imago images)

Hunderttausende Euro spendeten Hamburgerinnen und Hamburger um ihrem Michel über Einnahmeausfälle in der Corona-Krise hinwegzuhelfen. Nun gehen die symbolischen Rettungsringe an ihre Besitzer zurück. 

Die Rettungsringaktion des Hamburger Michels ist beendet worden. "Der Pandemie-Sturm, der unser Leben seit 17 Monaten durcheinanderwirbelt, scheint sich zu legen", hieß es in einer Mitteilung der Stiftung St. Michaelis am Mittwoch.

Wegen der Corona-Pandemie kämpfte das Hamburger Wahrzeichen in den vergangenen eineinhalb Jahren mit enormen Einnahmeausfällen. Mit der Aktion "Rettungsringe" habe sich der Michel jedoch über Spenden finanzieren können. In den vergangenen Wochen hätten 1.900 Menschen mehr als 820.000 Euro für die Rettung des Michels aufgebracht.

Blick auf die St. Michaelis Kirche, umgangssprachlich "Der Michel" (Archivbild): Hunderttausende Euro wurden zur Rettung der Michel gespendet.  (Quelle: dpa/Markus Scholz)Blick auf die St. Michaelis Kirche, umgangssprachlich "Der Michel" (Archivbild): Hunderttausende Euro wurden zur Rettung der Michel gespendet.

Neuer Rettungsring soll für Unterstützer der Hamburger Kirche stehen

Der Hamburger Michel gab deshalb nun 68 Rettungsringe an ihre Besitzer zurück. Über die Aktion konnten sich Menschen für mindestens 36,50 Euro als Paten für die Ringe von teils berühmten Schiffen aus dem Hamburger Hafen eintragen lassen, die an den Emporen des Michels hingen. Im Laufe der vergangenen 17 Monate übernahmen insgesamt 755 Unterstützer eine Patenschaft, darunter Prominente wie Ben Becker, Lars Haider, Anke Harnack und Anna Depenbusch.

Fortan soll ein neuer Rettungsring im Altarraum des Michels hängen, der symbolisch für die Unterstützer der Hamburger Kirche steht. Normal sei der Betrieb im Michel aber noch nicht: Besucher müssten weiterhin Maske tragen und die Zahl der erlaubten Teilnehmer sei auf 500 begrenzt, hieß es.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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