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IG Metall: Bundesregierung muss sich bei Airbus einschalten

Von dpa
02.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Warnstreik IG Metall
Streikende am Tor des Werkes der Airbus Tochter Premium Aerotec. (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-bilder)
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Die kommende Bundesregierung muss aus Sicht der IG Metall in den eskalierenden Streit um den Airbus-Konzernumbau eingreifen. "Ich erwarte, dass sich die neue Bundesregierung jetzt aktiv einschaltet und die Strategie des Aussitzens der alten Bundesregierung sofort beendet", sagte IG-Metall-Vorstandsmitglied J├╝rgen Kerner am Donnerstag der dpa. "Es geht um Interessen Deutschlands, es geht um Arbeitspl├Ątze in Deutschland, die in erheblichem Umfang durch steuerfinanzierte Beteiligung an zivilen und milit├Ąrischen Luftfahrtprogrammen getragen werden."

Kerner kritisierte den Airbus-Chef Guillaume Faury f├╝r dessen ├äu├čerungen zu den neuerlichen Warnstreiks der IG Metall bei Airbus. Faury hatte die Warnstreiks der Gewerkschaft in einem internen Schreiben an die Belegschaften "unangemessen und respektlos" genannt. "Wenn ├╝berhaupt von Respektlosigkeit gesprochen werden kann, dann in Bezug auf das Verhalten des Managements. Den Besch├Ąftigten ist es zu verdanken, dass Airbus so gut durch die Krise gekommen ist", sagte er. "Zum Dank beabsichtigt Airbus, Unternehmen zu zerschlagen, Standorte zu verkaufen und Arbeitspl├Ątze zu vernichten. Tausende Besch├Ąftigte sind zutiefst verunsichert - das ist absolut nicht akzeptabel."

Die Gewerkschaft beklagt seit langem, dass die deutschen Airbus-Standorte bei der anstehenden Umstrukturierung schlechter behandelt w├╝rden als die franz├Âsischen. "Die Vision und langj├Ąhrig erfolgreiche Aufstellung von Airbus als ein besonderes europ├Ąisches Unternehmen verschwindet zunehmend", sagte Kerner. "Airbus mutiert immer mehr zu einem franz├Âsischen, b├Ârsennotierten Unternehmen mit einer deutschen Filiale." Deutschland ist wie Frankreich mit knapp elf Prozent Aktienanteil an dem Flugzeugbauer beteiligt.

Airbus hatte im April die Absicht verk├╝ndet, die Montage von Flugzeugr├╝mpfen und -strukturen in einem neuen Tochterunternehmen zusammenzufassen. Betroffen w├Ąren die Airbus-Werke Stade, Teile des Standorts Hamburg sowie die Airbus-Tochter Premium Aerotec mit drei der vier Augsburger Werken und den Standorten Bremen und Nordenham. Zudem will Airbus die Teilefertigung bei der Tochter Premium Aerotec in Augsburg, im friesischen Varel und in Rum├Ąnien an einen Investor verkaufen. Andernfalls drohten harte Restrukturierungsma├čnahmen mit erheblichen Auswirkungen auf die Besch├Ąftigung. Die IG Metall l├Ąuft seit Monaten Sturm gegen diese Pl├Ąne und verlangt, dass die Kleinteilfertigung im Airbus-Konzern verbleiben soll, so wie Airbus das in Frankreich mit der dortigen Tochter Stelia plane.

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