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Antrittsbesuch: Robert Habeck besucht Hamburg

Von dpa
18.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Bundeswirtschaftsminister Habeck besucht Hamburg
Robert Habeck (B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen), Bundesminister f├╝r Wirtschaft und Klimaschutz. (Quelle: Marcus Brandt/dpa/dpa-bilder)
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Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr├╝ne) ist zum Auftakt seiner Antrittsbesuche in den Bundesl├Ąndern nach Hamburg gereist. Zun├Ąchst traf er sich am Dienstag mit B├╝rgermeister Peter Tschentscher (SPD) zu einem rund einst├╝ndigen Gespr├Ąch im Rathaus. Im Anschluss wollte er den Flugzeugbauer Airbus im Stadtteil Finkenwerder sowie die Aluminiumh├╝tte Trimet in Altenwerder besuchen. Am Mittwoch wird Habeck nach Angaben seines Ministeriums in Bayern zum Antrittsbesuch erwartet. Bis zum Sommer will er in allen 16 Bundesl├Ąndern Gespr├Ąche gef├╝hrt haben.

Im Rathaus sei es um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft, um die hohen Energiepreise und um den Klimawandel gegangen, sagte Habeck. "Und wir sprachen dann ├╝ber die klima- und energiepolitischen Vorstellungen der Stadt Hamburg, die ja sehr ambitioniert sind mit der W├Ąrmewende und dem Kohleausstieg f├╝r die W├Ąrme in 2030", sagte Habeck.

Diese Projekte habe er bereits als schleswig-holsteinischer Energieminister verfolgt. "Ich habe auch ein prall gef├╝lltes Aufgabenbuch mitgenommen, was sowohl die Umsetzung von neuen F├Ârderrichtlinien beispielsweise f├╝r die Einspeisung von industrieller W├Ąrme in die W├Ąrmenetze, aber auch, was die St├Ąrkung des Industriestandorts Deutschland im internationalen Wettbewerb angeht."

Tschentscher lobte die Umwelt- und Klima-Beschl├╝sse der Bundesregierung f├╝r die kommenden vier Jahre. Diese seien ein gro├čer R├╝ckenwind f├╝r die Hamburger Ziele. "Das bezieht sich auf die St├Ąrkung der Industrie, die Transformation der Industrie im Sinne der Dekarbonisierung." Das betreffe aber noch viele weitere Themen wie Wasserstofftechnologien oder die E-Mobilit├Ąt.

Der Regierungschef begr├╝├čte, dass nun das gleiche Verst├Ąndnis vorherrsche, wie Klimaschutz und Industriepolitik ineinandergreifen m├╝ssten. "Wenn wir in Hamburg es hinbekommen, klimaneutral zu werden als der gr├Â├čte Industriestandort Deutschlands mit fast zwei Millionen Menschen auf engstem Raum (...), dann geht es ├╝berall."

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