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Große Hilfsbereitschaft: Rund 2000 Ukrainer in MV angemeldet

Von dpa
07.03.2022Lesedauer: 2 Min.
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Die Welle der Hilfsbereitschaft für Geflüchtete aus der Ukraine ist in Mecklenburg-Vorpommern ungebrochen. Die Universitätsmedizin Rostock spendete medizinische Geräte im Wert von rund 850.000 Euro für das von Russland angegriffene Land. Es handele sich dabei um Beatmungsgeräte, Infusionstechnik und einen mobilen Operationstisch, wie die Klinik am Montag berichtete. Die Geräte stammten aus dem Bestand des Krankenhauses. Diese seien mit der technischen Ausstattung des neuen Zentralgebäudes der Unimedizin nicht mehr kombinierbar und würden nicht mehr gebraucht.

Bereits am Samstag hatte die Unimedizin Greifswald drei Transporter auf den Weg an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht - unter anderem mit Hygieneprodukten, Lebensmitteln und Schutzausrüstung für medizinisches Personal.

Ein privater Hilfskonvoi aus Rostock brachte nach Angaben der Organisatoren vom Montag 68 Tonnen Hilfsgüter in die grenznahe polnische Stadt Tarnow. Der Konvoi war demnach am frühen Samstagmorgen gestartet, in der Nacht zu Montag waren die acht Busse einzeln zurückgekommen. Auf dem Rückweg seien gut 200 Flüchtlinge mit nach Deutschland genommen worden. Etwa 100 fuhren den Angaben zufolge nach Rostock, 50 nach Berlin, weitere fanden in Anklam und Greifswald Unterkunft.

Bis Montagnachmittag sind rund 2000 der in den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes bereitgestellten Plätze für die Unterbringung von Schutzsuchenden aus der Ukraine belegt worden. "Diese Zahl kann sich stündlich mit Neuankömmlingen oder Menschen, die privat untergekommen sind und sich jetzt bei den Behörden melden, ändern", teilte eine Sprecherin des Innenministeriums in Schwerin mit.

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Im Landkreis Vorpommern-Rügen wurden bislang 80 Flüchtlinge aus der Ukraine registriert, im Kreis Vorpommern-Greifswald 136, in Nordwestmecklenburg 47, wie Sprecher der Kommunen berichteten. In der Landeshauptstadt Schwerin sind es demnach rund 300, in Rostock etwa 200, im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte 256, im Landkreis Ludwigslust-Parchim mindestens 25.

Politiker appellierten an die Geflüchteten, sich bei der Ausländerbehörde anzumelden. "Dies ist Voraussetzung, um zum Beispiel medizinische Behandlungen nicht aus eigener Tasche bezahlen zu müssen oder andere Leistungen in Anspruch nehmen zu können", erklärte Innenminister Christian Pegel (SPD).

Pegel stellte zudem klar, dass ukrainische Kriegsflüchtlinge, die privat untergekommen sind, nach einer Anmeldung bei der Ausländerbehörde nicht in eine zentrale Aufnahmeeinrichtung umziehen müssten. "Die Aussage, eine offizielle Registrierung führe zur Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft, ist falsch", sagte er. Die Landesregierung sei für alle Möglichkeiten dankbar, Geflüchtete aus der Ukraine unterzubringen. Wer privat untergekommen sei, könne gern dort bleiben.

Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) informierte, dass sich Flüchtlinge ohne vollständigen Corona-Impfschutz in den Impfzentren in Mecklenburg-Vorpommern immunisieren lassen könnten. Niemand werde weggeschickt, sagte ein Sprecher von Drese. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim plant überdies Impfangebote in zentralen Unterkünften für Geflüchtete. Dann müssten sie sich nicht extra auf den Weg machen, sagte eine Kreissprecherin.

Im Landtag schlugen die drei Oppositionsfraktionen von CDU, FDP und Grünen unterdessen vor, aus dem Landeshaushalt 20 Millionen Euro für humanitäre Projekte zugunsten der Ukraine bereitzustellen. Sie kündigten für die Landtagssitzung am Mittwoch einen Dringlichkeitsantrag an.

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