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1700 Schweine bei Feuer in Mastbetrieb in Ahaus getötet

Von dpa
27.04.2022Lesedauer: 1 Min.
Feuerwehr
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. (Quelle: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild/dpa-bilder)
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Bei einem Brand in einem Mastbetrieb im westfĂ€lischen Ahaus sind rund 1700 Schweine ums Leben gekommen. Eine von mehreren Stallungen sei komplett vernichtet, berichtete die Polizei im Kreis Borken am Mittwoch. Das Dach mit montierter Photovoltaik-Anlage sei eingestĂŒrzt. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Hallen mit jeweils mehreren Tausend Tieren habe die Feuerwehr verhindern können.

Was den Großbrand am Dienstagabend auslöste, war zunĂ€chst unbekannt. Brandexperten der Polizei in Borken gehen nach derzeitigem Ermittlungsstand von einer technischen Ursache aus, wie die Polizei am Nachmittag mitteilte. Es wurde mit einem Millionenschaden gerechnet.

In dem Dorf AltstĂ€tte nahe der niederlĂ€ndischen Grenze kĂ€mpften rund 150 EinsatzkrĂ€fte der Feuerwehr die ganze Nacht ĂŒber gegen die Flammen. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte es bereits in voller Ausdehnung gebrannt. Erst am Mittwochvormittag waren die Löscharbeiten abgeschlossen. Das AufrĂ€umen sei in vollem Gange, schilderte ein Sprecher. Zur Ermittlung der Brandursache sei ein Team unterwegs. Es sei aber noch extrem heiß, was die Untersuchungen erschweren und verzögern könne.

Wegen der starken Rauchentwicklung waren Anwohner zwischenzeitlich aufgefordert worden, TĂŒren und Fenster geschlossen zu halten. Die Warnung wurde spĂ€ter zurĂŒckgenommen.

Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Nach einer ersten SchÀtzung der Polizei soll ein Sachschaden in siebenstelliger Höhe entstanden sein.

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