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Köln: IG Kölner Gastro kritisiert die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer


Gastronomen zur Mehrwertsteuer: "Die Entscheidung ist antisozial"

Von t-online, fe

30.11.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0305438410Vergrößern des BildesEin Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat (Symbolbild): Die Mehrwertsteuer in Gastronomien soll wieder steigen. (Quelle: IMAGO/Manfred Segerer/imago)
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Die IG Kölner Gastro fordert eine Fortführung der Steuererleichterung von sieben Prozent auf Speisen. Sonst drohe vielen Menschen das finanzielle und soziale Aus.

Die Mehrwertsteuer auf Speisen in Gastronomien soll zum neuen Jahr wieder auf 19 Prozent angehoben werden. Die IG Kölner Gastro hat daher nun einen sogenannten Appellbrief veröffentlicht. Darin fordern die Gastronomen die Bundesregierung und die Minister des Bundestages auf, an der Mehrwertsteuererleichterung von sieben Prozent festzuhalten.

"Die Entscheidung, die Steuererleichterung nicht fortzuführen, ist antisozial und verhindert soziale Teilhabe", heißt es in dem Appell. Schließlich sei die Branche gezwungen, die Preise zu erhöhen, um mit der steuerlichen Belastung mithalten zu können. Dadurch würden "Menschen mit einem geringen oder sogar durchschnittlichen Einkommen" vom Restaurantbesuch ausgeschlossen. "Entspricht das dem demokratischen Grundverständnis?", fragen die Kölner Gastronomen.

Gastronomie stehe vor einer "existenziellen Bedrohung"

Die Branche leide ohnehin schon an den steigenden Kosten für Energie und Miete, Versicherungen und externe Dienstleistungen. Das stelle die Gastronomie in eine "existentielle Bedrohung", die sich – so die Sorge – in Zukunft weiter verschärfen könnte. "Durch weitere Kostenerhöhungen wird vielen die Lebensgrundlage genommen, Mitarbeiter werden in die Arbeitslosigkeit gezwungen, externe Dienstleistungsnehmer werden weniger Umsatz generieren", schreibt die IG Kölner Gastro in ihrem Brief weiter.

Daher fordern die Gastronomen eine Fortführung der Steuererleichterung – nicht zuletzt auch, um Gastronomie-Betriebe als Ort der sozialen Begegnung zu erhalten. "Gastronomiebetriebe sind Treffpunkte, die zur Vielfalt und Lebendigkeit von Innenstädten und ländlichen Räumen beitragen", so die IG Gastro Kölner. "Die Schließung von Restaurants und Cafés hätte negative Auswirkungen auf die Lebensqualität und den kulturellen Charakter von Gemeinschaften."

Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung der IG Kölner Gastro vom 30. November 2023 (per E-Mail)
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