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Corona-Zahlen: Inzidenz bleibt bei 22 – ein neuer Todesfall

Pandemie-Lage  

Inzidenz bleibt bei 22 – ein neuer Todesfall

12.06.2021, 09:08 Uhr | t-online, dpa, AFP

Corona-Zahlen: Inzidenz bleibt bei 22 – ein neuer Todesfall. Die Kölner Domspitzen: In der Stadt entspannt sich die Corona-Lage. (Quelle: imago images/Future Image)

Die Kölner Domspitzen: In der Stadt entspannt sich die Corona-Lage. (Quelle: Future Image/imago images)

In Köln ist die Sieben-Tage-Inzidenz konstant auf einem niedrigen Niveau. Am Freitag traten weitere Lockerungen in Kraft. Einige Corona-Regeln bleiben jedoch bestehen.  

Die Corona-Pandemie bestimmt immer noch den Alltag in der Domstadt. Wie viele Infizierte gibt es? Welche Regeln gelten? Was müssen die Kölnerinnen und Kölner aktuell über die Covid-19-Situation wissen?

Samstag, 12. Juni: Inzidenz bleibt bei 22

Am Samstagmorgen wies das Robert Koch-Institut für Köln eine Sieben-Tage-Inzidenz von 22,3 aus. Am Vortag hatte der Wert ebenfalls 22,3 betragen. Die Zahl der Corona-Gesamtfälle erhöhte sich auf 53.248, innerhalb von 24 Stunden kamen 42 Fälle hinzu. Ein weiterer Todesfall wurde gemeldet. Insgesamt sind 715 Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. 

Freitag, 11. Juni: Maskenpflicht bleibt in Fußgängerzonen bestehen

Trotz niedriger Sieben-Tage-Inzidenz müssen in Fußgängerzonen in Köln weiterhin medizinische Masken getragen werden. Der Krisenstab habe bei seiner Sitzung am Freitag beschlossen, dass im öffentlichen Raum, wo kein ausreichender Abstand gewährleistet werden könne, weiterhin Maskenpflicht herrschen solle, sagte Krisenstabsleiterin Andrea Blome. Das gelte auch für Spielplätze – dieser Punkt war in der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ausdrücklich gestrichen worden.

"Wir haben für unsere ab Montag geltende neue Allgemeinverfügung keine Änderungen hinsichtlich unserer derzeitigen Maskenregelungen vorgesehen", sagte Blome. Nach wie vor müssten in der Öffentlichkeit in Köln FFP2- oder OP-Masken getragen werden, Alltagsmasken reichten nicht aus. Auch das Verweil- und Alkoholkonsumverbot an bestimmten Hotspots bleibe vorläufig bestehen.

In Köln gilt seit Freitag die Inzidenzstufe 1 mit den umfangreichsten Lockerungen, da die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche stabil unter 35 liegt.

Inzidenz steigt leicht auf 22,3

Am Freitag wies das Robert Koch-Institut für Köln eine Sieben-Tage-Inzidenz von 22,3 aus. Am Vortag hatte der Wert bei 20,2 gelegen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 51 neue Infektionen gemeldet, die Gesamtzahl erhöhte sich auf 53.206 Fälle. Ein weiterer Todesfall wurde gemeldet, die Zahl der Todesfälle erhöht sich auf 714.

Donnerstag, 10. Juni: Neue Lockerungen ab Freitag – Rheinboulevard gesperrt

Der Inzidenzwert ist stabil bei unter 35, am Freitag treten deshalb weitere Lockerungen in Kraft. Unter anderem dürfen sich dann beliebig viele Personen aus bis zu fünf Haushalten treffen. In der Innengastronomie entfällt die Testpflicht, sofern auch die Landesinzidenz unter 35 bleibt. Private Veranstaltungen sind draußen mit bis zu 250 Personen möglich und auch Partys werden erlaubt – unter bestimmten Voraussetzungen.

Allerdings unternimmt die Stadt weiter Anstrengungen, um Menschenansammlungen in der Öffentlichkeit vorzubeugen. Deshalb soll am Wochenende erneut der Rheinboulevard gesperrt werden. Die Sperrung gilt am Freitag ab 18 Uhr, am Samstag und Sonntag ab 12 Uhr.

Inzidenz steigt wieder leicht

Am Donnerstagmorgen wurde vom Robert Koch-Institut eine leicht gestiegene Inzidenz von 20,2 sowie 88 Neuinfektionen gemeldet (Gesamt: 53.155). Ein weiterer Mensch ist an oder mit Covid-19 gestorben, damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf 713. 

Mittwoch, 9. Juni: Inzidenzwert für Köln fällt unter 20

Am Mittwochmorgen meldete das Robert Koch-Institut eine wieder deutlich gefallene Inzidenz von 18,3. Es wurden lediglich zwei Neuinfektionen mit Covid-19 (Gesamt: 53.067) sowie keine weiteren Todesfälle gemeldet.

Dienstag, 8. Juni: Inzidenz unter 25

Die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen sinkt in Köln weiter: Nur 14 neue Fälle meldete das Robert-Koch-Institut am Dienstagmorgen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt damit auf 23,7.

Insgesamt haben sich damit 53.065 Kölnerinnen und Kölner infiziert. Ein neuer Todesfall wurde gemeldet, die Gesamtzahl erhöht sich damit auf 712.

Keine Verschärfung der Corona-Regeln trotz ausufernder Partys

Am vergangenen Wochenende hatten Polizei und Ordnungsamt viel zu tun, da sich zahlreiche Feiernde am Abend und in der Nacht nicht an die noch bestehenden Corona-Regeln gehalten hatten. "Im Bereich der Ringe ist die Pandemie scheinbar vorbei", kommentierte ein Polizeisprecher im "Kölner Stadt-Anzeiger" ironisch das Verhalten vieler Kölner in der Nacht von Samstag auf Sonntag.

Daraufhin hat der Krisenstab am Montag beraten, wie weiter vorzugehen sei. Man habe sich zunächst gegen eine Verschärfung der Corona-Regeln an Party-Hotspots in Köln entschieden. In der Sitzung des Krisenstabes am Montagmorgen seien sich Polizei und Ordnungsamt einig gewesen, dass die bestehenden Regeln ausreichen würden, so eine Sprecherin der Stadt Köln.

Die Leiterin des Krisenstabes Andrea Blome appellierte an die Vernunft der Kölner. Sie erklärte, was es jetzt brauche, seien "keine neuen Regeln, sondern verantwortungsbewusste Menschen, die sich an die bestehenden Regeln zur Pandemie Bekämpfung halten würden."

Die Verweil- und Alkoholverbote für die Hotspots gelten noch bis zum 14. Juni. Man werde in den kommenden Tagen die Situation beobachten und gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt Verschärfungen der Regeln beschließen, sofern dies nötig sei, hieß es aus dem Kölner Rathaus. 

Montag, 7. Juni: Inzidenz fällt unter 27

Am Montagmorgen meldete das Robert Koch-Institut für Köln einen Inzidenzwert von 26,7. Hinzu kommen 20 Neuinfektionen (Gesamt: 53.051). Ein weiterer Mensch ist an oder mit Covid-19 gestorben, damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf 711.

Sonntag, 6. Juni: "Impfstopp aufheben": OB Reker appelliert an das Land

In ganz NRW gibt es in den Impfzentren derzeit praktisch keine Erstimpfungen mehr: Grund dafür ist der aktuelle Impferlass, laut Gesundheitsministerium gebe es bis Mitte Juni nur nötige Zweitimpfungen. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker will das nicht hinnehmen und hat sich an Ministerpräsident Armin Laschet gewandt. Er solle den Impfstopp für Köln aufheben und für eine "angemessene Impfstoffversorgung einstehen".

Durch den Impfstopp könnten Personen, die "einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebewältigung leisten", nicht mehr geimpft werden, so Reker. Auch die Impfungen in den besonders betroffenen Stadtteilen will sie aufrechterhalten. Das Land solle diese Besuche durch mobile Teams des Impfzentrums weiter ermöglichen.

Inzidenz nähert sich 25 – weitere Lockerungen

35 neue Corona-Infektionen meldete das Robert Koch-Institut am Sonntagmorgen für Köln – der Inzidenzwert sinkt demnach auf 27,6. Insgesamt haben sich nun 53.031 Kölnerinnen und Kölner mit dem Coronavirus infiziert. Eine weitere Person ist mit oder an Corona gestorben, die Zahl der Todesfälle erhöht sich damit auf 710.

Nachdem die Inzidenz nun konstant unter 50 gelegen hatte, treten am Sonntag außerdem weitere Lockerungen in Kraft. Unter anderem können sich im öffentlichen Raum beliebig viele Personen treffen, solange sie aus maximal drei Haushalten kommen. Bis zu zehn können es sein, solange sie einen negativen Corona-Test haben. Außerdem darf unter Auflagen die Innengastronomie öffnen, für Veranstaltungen gibt es zudem neue Maximalgrenzen für die Gästeanzahl.

Samstag, 5. Juni: Inzidenz minimal gesunken 

Am Samstagmorgen wies das Robert Koch-Institut für Köln eine Inzidenz von 31,1 aus. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 52.996 Fälle gezählt. Weitere Todesfälle wurden nicht gemeldet, die Gesamtzahl von 709 blieb unverändert. 

Ab Sonntag werden in Köln weitere Lockerungen möglich sein, da der Inzidenzwert nun mehrere Tage hintereinander unter 50 war und somit die nächste vorgesehene Lockerungsstufe in Kraft treten kann. 

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters und AFP
  • Robert Koch-Institut
  • Webseite der Stadt Köln
  • Webseite Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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