Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeRegionalMünchen

Masken-Affäre in Bayern | Andreas Scheuer: "Würde alles genauso wieder machen"


Das schaut München auf
Netflix
1. WednesdayMehr Infos

t-online präsentiert die Top Netflix Serien.Anzeige

Scheuer: "Ich würde alles genauso wieder machen"

Von dpa
Aktualisiert am 06.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Ex-Bundesverkehrsministe Andreas Scheuer (CSU) auf dem Weg zur Sitzung: Er war als Zeuge geladen.
Ex-Bundesverkehrsministe Andreas Scheuer (CSU) auf dem Weg zur Sitzung: Er war als Zeuge geladen. (Quelle: Peter Kneffel/dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Nach umstrittenen Geschäften mit Corona-Masken zu Beginn der Pandemie hat Andreas Scheuer ausgesagt – mit einer klaren Nachricht.

Der ehemalige Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat seine Rolle bei der Vermittlung eines Masken-Geschäfts zu Beginn der Corona-Pandemie 2020 verteidigt. Man sei damals in einer Notsituation gewesen, betonte Scheuer am Mittwoch als Zeuge im Masken-Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags.

Alle hätten das Ziel gehabt, den Engpass bei Corona-Schutzmasken zu beseitigen und zu helfen. Er habe es deshalb für wichtig gehalten, Angebote an die zentralen Stellen weiterzuleiten. Denn er habe es als seine Pflicht angesehen, nach bestem Wissen und Gewissen mitzuhelfen. Sonst hätte es den Vorwurf der Untätigkeit und noch mehr gegeben. "Ich würde alles genauso wieder machen", betonte Scheuer.

Scheuer hatte Angebot aus Niederbayern vermittelt

Scheuer hatte damals ein Masken-Lieferangebot einer Firma aus Niederbayern an die Staatsregierung vermittelt. Tatsächlich kam das Geschäft am Ende zustande: Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Scheuer nahmen damals publikumswirksam eine Masken-Ladung in Empfang.

Später stellte sich heraus, dass ein Teil der aus China gelieferten Masken mangelhaft war und noch einmal ausgetauscht werden musste.

An dem Masken-Geschäft, das durch Scheuer vermittelt wurde, war scharfe Kritik laut geworden.
An dem Masken-Geschäft, das durch Scheuer vermittelt wurde, war scharfe Kritik laut geworden. (Quelle: Peter Kneffel/dpa-bilder)

Die Opposition sieht in dem Masken-Geschäft eine Vorzugsbehandlung, auch wegen einer SMS, die Söder damals geschrieben haben soll: "Müsst ihr nehmen, Scheuer muss das garantieren!", hieß es in der SMS, wie aus einer internen Mail aus dem Gesundheitsministerium hervorgeht. Zudem gibt es einen Vermerk, aus dem hervorgeht, dass das Ministerium die Beschaffung der Masken damals "fachlich" nicht empfehlen wollte.

Ausschuss soll Masken-Geschäfte aufklären

Die Staatskanzlei hat den Vorwurf, es sei in unbotmäßiger Weise Druck ausgeübt worden, bereits zurückgewiesen: Eine Vorzugsbehandlung habe es nicht gegeben. Und es seien auch keine Provisionen gezahlt worden.

Ziel des Ausschusses ist es, Masken-Geschäfte der bayerischen Staatsregierung in der Corona-Pandemie, mögliche Beteiligungen von Politikern und teils hohe Provisionszahlungen auch an Abgeordnete aufzuklären. Das Gesundheitsministerium betonte wiederholt, in keinem Fall habe das Ministerium Provisionen an Mandatsträger gezahlt.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Robert Hiersemann
  • Florian Wichert
Von Robert Hiersemann, Florian Wichert
Andreas ScheuerCSUMarkus SöderNiederbayernSMS

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website