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Corona-Welle überrollt München – Kliniken nach Oktoberfest unter Druck


In München wütet die Wiesn-Welle


Aktualisiert am 06.10.2022Lesedauer: 2 Min.
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Weggeworfener Mundschutz auf dem Oktoberfest (Symbolfoto): Die Wiesn-Welle wütet in München und den anliegenden Landkreisen. (Quelle: IMAGO/Wolfgang Maria Weber)

OB Dieter Reiter (SPD) hat es, so wie auch viele andere Münchner: Corona. Die Wiesn-Welle rollt über München hinweg. Manche trifft sie besonders hart.

Am Mittwoch tagte der Münchner Stadtrat nach einiger Zeit wieder mit Masken. Eine Person fehlte jedoch: Oberbürgermeister Reiter. Zwei Wiesn-Wochen lang hat er durchgehalten. Am Ende hat es ihn doch erwischt, das Coronavirus.

Damit dürfte es dem 64-Jährigen wie vielen anderen Münchnern gehen. Die 7-Tage-Inzidenz der Stadt beträgt aktuell 813,7. In einigen vom Robert Koch-Institut (RKI) dunkellila gefärbten Landkreisen liegt sie bei über 1.000. Experten sehen einen Zusammenhang zum Oktoberfest, das am Montag endete.

Die Dunkelziffer in München liegt laut RKI wohl weit über den öffentlichen Zahlen. Corona greift in und um München um sich, und das bekommt vor allem das Krankenhauspersonal zu spüren.

Corona in München-Klinik: deutlicher Anstieg gegenüber dem Vormonat

Sophie Schlosser, Sprecherin der München-Klinik, antwortete auf eine Anfrage von t-online: "Das Gesundheitssystem in München steht unter Druck. Aktuell werden bei uns rund 200 Covid-Patienten versorgt, davon über 20 auf Intensiv- und Überwachungsstationen."

Das sei ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vormonat. Auch wenn ein großer Teil der Patienten mit und nicht wegen Corona hospitalisiert sei, bleibe der Aufwand in der Isolation und Versorgung derselbe, schreibt Schlosser. "Wir können – anders als Fluglinien – nicht Patienten vor der Tür anstehen lassen."

Auch die Münchner Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek (SPD) zeigte sich am Rande der vergangenen Stadtratssitzung besorgt. Es werde in den Kliniken immer wieder Engpässe, Umschichtungen oder sogar Schließungen von einzelnen Abteilungen geben können, sagte sie der "Süddeutschen Zeitung" (SZ).

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Auch abseits der Kliniken macht sich die Corona-Welle bemerkbar. Beispielsweise bei der Münchner Verkehrsgesellschaft. "Wir haben einen hohen Krankenstand, der vor allem im Busverkehr zu vielen Ausfällen geführt hat", sagte ein Sprecher zur "SZ".

In einigen Kitas sind dem Bericht zufolge die Öffnungszeiten zum Teil eingeschränkt, und auch die Gerichte kämpfen mit Krankheitsausfällen. Auch wenn es sich nicht bei jedem einzelnen Fall um Corona handeln dürfte, ist zu erwarten, dass die Welle größer wird und weiter rollt.

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