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Sinkende Bewerberzahlen bei der bayerischen Polizei


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Der bayerischen Polizei fehlt der Nachwuchs

Von dpa, Jel

Aktualisiert am 25.01.2023Lesedauer: 2 Min.
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Ein Verkehrspolizist hebt eine Kelle hoch und winkt einen Autofahrer an den Straßenrand (Symbolbild): Die Polizei kämpft um junge Bewerber. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON)
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Kaum jemand will mehr zu Polizei: Immer weniger junge Leute bewerben sich bei der bayerischen Polizei. Nachwuchswerbung soll helfen.

Die Polizei in Bayern hat ein Problem: Es bewerben sich immer weniger Menschen bei ihr, wie in vielen anderen Branchen. Der Bereitschaftspolizei, die den Nachwuchs ausbildet, fehlten im vergangenen Jahr 67 Bewerber auf der sogenannten Qualifikationsebene 2, dem früheren "mittleren Dienst". Insgesamt gibt es hierfür 1.568 Ausbildungsplätze.

Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München führte das Innenministerium einerseits einen Mangel an genügend qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern an, andererseits hätten vermehrt Bewerberinnen und Bewerber auf einen angebotenen Ausbildungsplatz verzichtet.

Bewerbungen bei der bayerischen Polizei seit Jahren rückläufig

Bei der Besetzung der rund 180 Ausbildungsstellen auf der 3. Qualifikationsebene (vormals "gehobener Dienst") habe es jedoch keine Probleme gegeben. Der Sprecher des Ministeriums entwarnt und sagt: "In der Summe haben aber immer noch deutlich mehr Polizisten und Polizisten die Ausbildung begonnen, als in den Ruhestand gehen. Außerdem werden die nicht realisierten Einstellungen bei nachfolgenden Einstellungsterminen nachgeholt."

Rein quantitativ zeigen schon die Bewerberzahlen im Jahr 2022 bereits einen massiven Rückgang: 10.400 Personen bewarben sich auf die 1.570 Stellen, 2021 waren es noch 13.600 Bewerbungen für 1.510 Stellen und im Jahr 2020 insgesamt 12.200 Bewerbungen für 1.650 Stellen. Beim "gehobenen Dienst" sind die Bewerberzahlen dagegen weitgehend stabil, 2022 lag sie bei 3.400, 2021 bei 3.700 und 2020 bei 3.900 Bewerbungen.

Um potenziell mehr Bewerber und Bewerberinnen zu erreichen, wurde seit dem Einstellungstermin im Frühjahr 2018 die Altersgrenze für den Vorbereitungsdienst für die Fachlaufbahn Polizei und Verfassungsschutz mit dem fachlichen Schwerpunkt Polizeivollzugsdienst von 26 auf 31 Jahre angehoben.

Die Bayerische Polizei sei "grundsätzlich nach wie vor ein beliebter Arbeitgeber", hieß es weiter. Das zeige sich auch an dem jährlich veröffentlichten "Trendence Schülerbarometer", bei dem Schülerinnen und Schüler nach den attraktivsten Arbeitgebern gefragt werden und bei dem die Polizei seit Jahren auf den vordersten Plätzen lande. Und trotzdem versuche die Polizei bereits, mit Werbung Nachwuchs zu gewinnen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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