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München: "MUC"-Kennzeichen bislang kaum vergeben – aus diesen Gründen


Trotz lustiger Kombinationen
Neues Kennzeichen floppt – fast keiner will es haben


29.02.2024Lesedauer: 2 Min.
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Ein Auto mit dem neuen "MUC"-Kennzeichen: Bislang ist das Nummernschild auf den Straßen kaum zu sehen.Vergrößern des Bildes
Ein Auto mit dem neuen "MUC"-Kennzeichen: Bislang ist das Nummernschild auf den Straßen kaum zu sehen. (Quelle: IMAGO)

In München gibt es seit Ende des vergangenen Jahres ein zweites Kennzeichen. Doch der Run auf das "MUC"-Kürzel bleibt bislang aus. Das hat Gründe.

"M" oder "MUC"? Vor dieser Wahl stehen die Münchner seit Ende des vergangenen Jahres bei der Zulassung eines Fahrzeugs. Zum 1. Dezember 2023 führte die bayerische Landeshauptstadt ein zweites Kennzeichen ein. Nur, so richtig gut anzukommen scheint das neue, dreistellige Kürzel noch nicht. Die Suche nach Autos mit schwarzem "MUC" auf weißem Grund ist vergleichbar mit der nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen.

Gerade einmal 2.184 der neuen Nummernschilder wurden im ersten Vierteljahr seit Einführung in München vergeben, teilt das Kreisverwaltungsreferat (KVR) auf Nachfrage von t-online mit. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum wurden 53.736 Fahrzeuge mit einem "M"-Kennzeichen zugelassen. Kein Wunder also, dass man das "MUC"-Kürzel auf den Straßen kaum zu Gesicht bekommt.

KVR rechnet schon bald mit gesteigerter Nachfrage

Der Grund für die bislang magere Nachfrage: Grundsätzlich wird jedem Fahrzeug ein "M"-Nummernschild zugeteilt. "Die Antragsteller können jedoch den Wunsch nach einem 'MUC'-Kennzeichen äußern, der nach Möglichkeit erfüllt wird", erklärt eine KVR-Sprecherin. Zudem kann das neue Kürzel bislang noch nicht online reserviert und lediglich vor Ort bei der Zulassungsbehörde beantragt werden.

Im Kreisverwaltungsreferat hofft man, den Onlineservice ab Mitte des Jahres anbieten zu können. Dafür wird die Landeshauptstadt München eine komplett neue Software zur Wunschkennzeichenreservierung einsetzen. Man gehe davon aus, dass dadurch in den kommenden Monaten deutlich mehr Anträge auf die Zuteilung des "MUC"-Nummernschildes eingehen würden. "Insbesondere für Krafträder."

Das neue Kürzel war eingeführt worden, da der Stadt München der Vorrat an kurzen "M"-Kennzeichen für elektrische Roller und Motorräder sowie Zweirad-Oldtimer auszugehen drohte. An diese passt in der Regel nur ein kleines, quadratisches Nummernschild, welches in der zweiten Zeile lediglich Platz für bis zu fünf Buchstaben und Zahlen bietet. Da bei elektrischen sowie historischen Fahrzeugen jedoch am Ende entweder ein "E" oder ein "H" steht, waren die Möglichkeiten stark limitiert.

Manche Kombinationen sind besonders beliebt

Dass künftig irgendwann für alle nur noch "MUC"-Kennzeichen ausgegeben werden, sei aber ausgeschlossen, sagt die KVR-Sprecherin. "Auch in Zukunft wird es genug 'M'-Kennzeichen für die Münchner Bürger geben." Wer sich dennoch für ein "MUC" auf seinem Nummernschild entscheidet, muss dabei bestimmte Vorgaben beachten. So darf die Länge keine acht Stellen überschreiten. E-, H- oder Saisonkennzeichen für Autos werden daher grundsätzlich nur mit dem "M" vergeben.

Bei den bislang beantragten "MUC"-Nummernschildern ist nach Angaben des Kreisverwaltungsreferats vor allem die Buchstabenkombination "KI" beliebt. Ein "Mucki" auf dem Kennzeichen sei "recht oft gewünscht worden". Weitere lustige Kombinationsmöglichkeiten wären etwa "Mucke" oder das spanische "Mucho" (zu Deutsch: viel). Zudem stark gefragt seien Schnapszahlen – also beispielsweise 11 oder 999.

Verwendete Quellen
  • Schriftliche Anfrage an das Kreisverwaltungsreferat München
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