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München: Mehr Menschen haben künftig Anspruch auf Vergünstigungen


Vergünstigungen für Bedürftige
München-Pass soll künftig leichter zu haben sein

Von t-online, gug

04.03.2024Lesedauer: 2 Min.
Symbolbild "Armut"Vergrößern des BildesMünzgeld (Symbolbild): Der München-Pass für Vergünstigungen könnte künftig auch online zu beantragen sein. (Quelle: Friso Gentsch/dpa/Archivbild/dpa)
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Knapp 300.000 Münchner könnten künftig von Vergünstigungen profitieren. Die Stadt will den München-Pass zugänglicher machen. Er steht Alleinstehenden, aber auch Paaren und Familien zu.

Den München-Pass zu erhalten könnte bald einfacher werden. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) berichtet, will die Rathaus-Koalition die Einkommensgrenzen für den Pass deutlich anheben. Bislang haben Alleinstehende nur Anspruch auf das Ticket für zahlreiche Vergünstigungen gehabt, wenn sie weniger als 1.660 Euro netto verdienen. Zum 15. März soll die Grenze auf 1.800 Euro angehoben werden. Für Familien wird das Limit nach Angaben der "SZ" deutlich höher liegen. Laut dem letzten Armutsbericht dürften in München knapp 300.000 Menschen Anspruch auf den München-Pass haben.

Gerade in einer der teuersten Städte Deutschlands kann ein solches Vergünstigungsticket eine Chance für viele Menschen sein: Er erspart berechtigten Eltern etwa die Gebühren in geförderten Kindertagesstätten (Kitas). auch das MVV-Ticket kostet für Inhaber weniger. Eltern und Kinder können zudem kostenlos oder ermäßigt städtische Angebote wie etwa die Frei- und Hallenbäder der Stadt nutzen.

Sozialausschuss beschließt Grenzen am 14. März – Mehrheit steht

"Viele Tausend Münchnerinnen und Münchner werden ab dem 15. März neu von der angehobenen Einkommensgrenze für die freiwilligen Leistungen der Stadt profitieren", sagte SPD-Fraktionsvorsitzende Anne Hübner laut "Süddeutscher Zeitung". Der Sozialausschuss soll die neuen Grenzen für die freiwilligen Leistungen der Stadt am 14. März beschließen, schon einen Tag später könnten sie als neuer Maßstab für den München-Pass gelten.

Die nötige Mehrheit für den Beschluss steht, denn das Anheben der Einkommensgrenzen ist auch im Interesse der Grünen-Fraktion. "Die Angebote des München-Passes richten sich nicht nur an Sozialleistungsempfänger und -empfängerinnen, sondern vor allem an alle, die im hochpreisigen München mit einem geringen Einkommen knapp über der Sozialhilfe auskommen müssen", sagte Clara Nitsche, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Grüne/Rosa Liste, laut "SZ".

Diese Grenzen gelten für Paare und Familien

Ein Paar kann den München-Pass künftig laut Beschlussvorlage erhalten, wenn es zusammen nicht mehr 2.700 Euro netto verdient. Für eine Familie mit zwei Kindern liegt die Einkommensgrenze bei 4.140 Euro, mit vier Kindern hingegen bei 5.580 Euro netto. In Zukunft soll es laut der Grünen-Fraktion des Stadtrats auch möglich sein, den München-Pass online zu beantragen.

Die wahrscheinliche Erhöhung der Einkommensgrenze Mitte März könnte nicht die letzte sein. Die Koalition im Stadtrat versichert laut "SZ", das Limit "immer wieder an die steigenden Lebenshaltungskosten anpassen", sagte Nitsche.

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