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München: Markus Söder verhindert Tram im Englischen Garten


Rückschlag für den Stadtrat
Bericht: Pläne für Tram-Strecke im Englischen Garten sind gescheitert

Von t-online, pb

13.03.2024Lesedauer: 2 Min.
Pläne des Stadtrats: So könnte die Trambahn im Englischen Garten aussehen.Vergrößern des BildesPläne des Stadtrats: So könnte die Trambahn im Englischen Garten aussehen. (Quelle: Stadt München/t-online)
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Die mögliche Tram-Strecke durch den Englischen Garten war lange umstritten. Nun ist das Projekt offenbar gescheitert – obwohl der Stadtrat zugestimmt hatte.

Laut einem Bericht der Münchner "TZ" sind die Planungen für eine Tram durch den Englischen Garten Geschichte. Die Zeitung berichtet in ihrer Mittwochsausgabe, dass die Staatsregierung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dem Vorstoß des Stadtrats einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

Demnach hat die Staatsregierung, der der Englische Garten über den Freistaat gehört, ihre Zustimmung für das Projekt zurückgezogen. Das liegt, so zitiert die "Tz" aus einem Brief der Staatsregierung, daran, dass Söder die im Dezember beschlossenen Pläne des Stadtrats nicht gefallen würden. Demnach geht die Staatsregierung davon aus, dass sich der Bau der Tramlinien nicht ohne einen Eingriff in den Denkmalschutz bewerkstelligen lassen würde.

CSU und Freie Wähler waren gegen das Projekt

Denn die Planungen des Stadtrats sähen eine breitere Fahrbahnspur für die Tramstrecke vor als zuvor verabredet, dies führe zu einer Bodenversiegelung von insgesamt rund 3.500 Quadratmetern. Weiter fürchtet man laut dem von der "Tz" zitierten Schreiben in der Staatsregierung Widerstand aus der Bevölkerung gegen das Projekt, das die Stadtratsmehrheit aus SPD, Grünen und Volt lange vorangetrieben hatte.

Die Tramstrecke durch den Englischen Garten sollte ein Teil des Neubaus der Tramnordtangente werden, über die in München seit Jahren gestritten wird. Bislang sahen die Planungen der Parteien und der MVG vor, dass der Bau der Strecke Ende 2028 abgeschlossen sein sollte. Die Tram sollte im Englischen Garten mit einer maximalen Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde fahren und mit einem Akku betrieben werden, wodurch keine störenden Oberleitungen durch den Englischen Garten verlaufen sollen.

Die CSU und die Freien Wähler hatten sich wiederholt gegen das Projekt starkgemacht und auch bei der Ratssitzung im Dezember gegen den Bau gestimmt. Mit der Unterstützung der Staatsregierung dürften sie sich in dem Fall nun am Ende doch noch durchgesetzt haben.

Verwendete Quellen
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