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Verurteilte Rechtsterroristin legt Revision ein

Von dpa
Aktualisiert am 06.08.2021Lesedauer: 1 Min.
Eine Figur der blinden Justitia: Nach ihrer Verurteilung zu sechs Jahren Haft hat eine mutma├čliche Rechtsterroristin aus Franken Revision eingelegt.
Eine Figur der blinden Justitia: Nach ihrer Verurteilung zu sechs Jahren Haft hat eine mutma├čliche Rechtsterroristin aus Franken Revision eingelegt. (Quelle: dpa-bilder)
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Das Urteil einer zu sechs Jahren Haft verurteilten Rechtsterroristin wird nun noch einmal auf Rechtsfehler gepr├╝ft. Sie hatte Drohungen an Politiker verschickt und Waffen sowie Bombenmaterial besorgt.

Nach ihrer Verurteilung zu sechs Jahren Haft hat eine mutma├čliche Rechtsterroristin aus Franken Revision eingelegt. Das teilte das Oberlandesgericht (OLG) M├╝nchen am Freitag auf Anfrage mit. Das Gericht hatte die 55 Jahre alte Heilpraktikerin vor einer Woche verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass sie in den Jahren 2019 und 2020 aus einer rechtsextremen Gesinnung heraus Gru├čkarten mit Drohungen an Politiker und Vereine verschickt hatte. Zudem hatte sie sich laut Gericht mit Waffen und Materialien zum Bau einer Bombe eingedeckt.

Begonnen hatten die Bedrohungen demnach im Dezember 2019. "Juden- und Ausl├Ąnderfreund" und "Erschossen auf der Terrasse" schrieb sie damals in einem Brief an einen fr├Ąnkischen Landrat, als Beileidskarte mit dem Zusatz "Wir kriegen Euch alle". Der Betroffene habe dies zu Recht als Vergleich mit dem Mord am Kasseler Regierungspr├Ąsidenten Walter L├╝bcke vom Juni 2019 aufgefasst, sagte der Vorsitzende Richter.

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Laut der Beweiserhebung pflegte die Frau umfangreiche Kontakte in die rechte Szene, sie war auch Mitglied in der Kleinpartei Der III. Weg. Zudem freundete sie sich mit den Neonazis Ralf Wohlleben und Andr├ę E. an, die als Helfer der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) verurteilt wurden.

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