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Maschine aus Nürnberg muss notlanden: Airline äußert sich

Von Meike Kreil

Aktualisiert am 13.06.2022Lesedauer: 3 Min.
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Ein Flieger der Corendon-Airline hebt ab (Symbolbild): Eine Maschine aus Nürnberg musste am Sonntag in Basel notlanden. (Quelle: Rüdiger Wölk via www.imago-images.de)
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Der Flughafen Nürnberg kommt nicht zur Ruhe: Erst sorgte eine Technik-Panne für Gepäck-Chaos, dann strich die Swiss-Airline Nürnberg vorübergehend aus ihrem Flugplan. Nun kam es am Sonntag zur Notlandung einer Maschine, die in Franken abgehoben war.

Am Sonntag in den frühen Morgenstunden hob ein Flugzeug der Fluggesellschaft Corendon aus Nürnberg planmäßig Richtung Palma de Mallorca ab – doch dort kam die Boeing 737 nicht an. Sie musste in der Schweiz notlanden. Schuld war ein Druckabfall in der Kabine, wie Thomas Braun, Sprecher von Corendon-Airlines auf Nachfrage von t-online bestätigt.

Als die Sauerstoffmasken herunterfielen, sei das "im ersten Moment natürlich ein Schreck für die Passagiere" gewesen, so Braun. Eine Vorsichtsmaßnahme, betont er – einen wirklichen Sauerstoffverlust in der Kabine habe es nicht gegeben.

Der Pilot habe zunächst einen Sinkflug eingeleitet, um den Luftdruck zu normalisieren. Denn je höher die Flughöhe, desto höher der Druck. Doch weil auch weiterhin nicht auszuschließen war, dass der Sauerstoff knapp werden könnte, entschloss er sich nach rund einer Stunde Flugzeit zu einer Notlandung im schweizerischen Basel.

Passagiere verweigerten die Weiterreise mit Corendon

Bei Lausanne drehte das Flugzeug, um schließlich in Basel notzulanden, wie sich auf dem Flugportal flightradar24.de nachvollziehen lässt. Mehrere Reisende haben danach unter Tinnitus, Schmerzen im Trommelfell oder Kreislaufproblemen gelitten, so Braun. Die Passagiere seien danach medizinisch untersucht worden.

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Rund 30 Passagiere hätten danach die Weiterreise mit Corendon verweigert, erläutert Braun. Sie hätten sich in Basel an ihren Reiseveranstalter gewandt. Die etwa 150 restlichen Urlauber seien inzwischen in Palma de Mallorca angekommen. Braun habe Verständnis, dass das für Einzelne ein schlimmes Erlebnis war. Manche seien da mehr, manche weniger ängstlich.

Welche Rolle spielte die Personalsituation am Flughafen Nürnberg?

Die Maschine sei derweil wieder im Einsatz, erklärt der Experte weiter. Sie sei nach dem Vorfall vom Hersteller, der Airline und den Sicherheitsbehörden stundenlang genau geprüft worden. "Man hat nichts feststellen können." Also sei der Flieger wieder in Betrieb gegangen.

Seit 2005 gebe es die Airline nun, es sei die zweite Notlandung in der Geschichte. So aufregend ein solcher Vorfall für die Passagiere sein möge, so klar seien die Abläufe der Crew im Hintergrund, betont Braun. Jeder wisse genau, was zu tun ist.

Welche Rolle spielte der Flughafen Nürnberg bei dem Vorfall? Der Flieger startete immerhin vom Albrecht-Dürer-Airport aus, der, wie die gesamte Flugbranche, mit Personalproblemen zu kämpfen hat. Flughafensprecher Christian Albrecht verweist in dieser Frage auf die Fluggesellschaft. Corendon-Sprecher Braun betont wiederum, dass weder den Flughafen noch die Crew Schuld treffe.

Gepäck-Panne in Nürnberg: Koffer jetzt im Urlaub – Reisende schon wieder zu Hause

Der Flughafen Nürnberg war zuletzt wegen einer Gepäck-Panne in die Negativschlagzeilen geraten. Am Pfingstsamstag waren 1.700 Gepäckstücke liegengeblieben, nachdem unter anderem eine Gepäcksortiermaschine zwischenzeitlich ausgefallen und der Reiseandrang groß gewesen war. Nach Angaben der Flughafen-Webseite am Donnerstag waren die letzten Koffer auf den Weg gebracht worden.

Auf Facebook jedoch melden sich noch immer vereinzelte Stimmen, die auch über eine Woche danach noch auf ihr Gepäck warten. Eine Familie wartet nach eigenen Angaben etwa noch auf den Buggy für ihren Sohn. Da es sich um Sperrgepäck handele, könne das etwas länger dauern, erklärt der Flughafen in einem Kommentar darunter.

Anderes Gepäck sei dagegen endlich in Rhodos angekommen, doch die Reisenden schon wieder Zuhause – beziehungsweise nie abgeflogen. Es wird vor allem die mangelnde Kommunikation bezüglich des Albrecht-Dürer-Airports kritisiert. Der spricht von einer "Verkettung von Ereignissen".

Flugbranche meldet seit Wochen Personalprobleme

Wie viele Koffer in dem Chaos am Ende verloren gegangen sind, darüber könne er keine Auskunft geben, erklärt Albrecht. "Das können wir leider nicht nachvollziehen." Denn das Gepäck sei an den "Lost & Found"-Service in die jeweiligen Zielstädte geschickt worden. Auch könne der aktuelle Lieferstatus für einzelne Gepäckstücke nicht verfolgt werden, heißt es auf der Webseite.

Die gesamte Flugbranche klagt seit Wochen über massive Personalprobleme. So auch der Albrecht-Dürer-Airport Nürnberg. Nach all dem Ärger zum Ferienstart: "Die übrigen Tage liefen weitestgehend störungsfrei", antwortet Albrecht. Unregelmäßigkeiten im Flugplan wie Verspätungen und Nachkoordinierungen würden die Planung jedoch erschweren.

Der Artikel wurde gegen 17.30 Uhr um die Aussagen des Corendon-Sprechers aktualisiert.

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  • Lars Wienand
Von Meike Kreil, Lars Wienand
AirlineFrankenNotlandungPalma de MallorcaReiseveranstalterSchweiz

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