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BVB-Neuzugang Milos Jojic ist einer wie Toni Kroos


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Milos Jojic ist Dortmunds neuer Mittelfeld-Motor

Von t-online
Aktualisiert am 06.02.2014Lesedauer: 3 Min.
Milos Jojic, hier noch im Trikot von Partizan Belgrad, war für gut zwei Millionen Euro nach Dortmund gekommen.
Milos Jojic, hier noch im Trikot von Partizan Belgrad, war für gut zwei Millionen Euro nach Dortmund gekommen. (Quelle: Aleksandar Djorovic/imago-images-bilder)
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Nun stand der vermeintlich große Unbekannte also das erste Mal für Borussia Dortmund auf dem Platz. 45 Minuten durfte Milos Jojic beim 4:3 im nicht-öffentlichen Testspiel gegen Fortuna Düsseldorf ran. Und der Serbe machte im Mittelfeld des BVB an der Seite von Sebastian Kehl durchaus eine gute Figur, verhalf Marco Reus zum 1:0-Führungstreffer. Doch wer ist dieser 21-Jährige, den die Verantwortlichen für vergleichsweise magere 2,2 Millionen Euro kurz vor Ablauf der Transferperiode aus dem Hut zauberten?

Zunächst ist Jojic kein direkter Ersatz für Flügelspieler Jakub Blaszczykowski, der sich beim Rückrunden-Auftakt gegen den FC Augsburg das Kreuzband riss. Der Neuzugang von Partizan Belgrad ist in erster Linie ein Mann für die Zentrale mit offensiver Ausrichtung, der nur manchmal ins linke Mittelfeld ausweicht. "Wir freuen uns, in Milos Jojic einen im Mittelfeld vielseitig einsetzbaren Akteur mit großem Entwicklungspotenzial verpflichtet zu haben, der unseren Kader komplettiert", kommentierte BVB-Sportdirektor Michael Zorc auf "bvb.de".

Sternstunde gegen Roter Stern

Für Partizan spielte Jojic dieser Saison größtenteils in der Mitte, und er machte seine Arbeit richtig gut: In 15 Ligaspielen gelangen ihm sechs Treffer und sieben Assists, mehr Scorerpunkte sammelte kein anderer Profi in Serbiens SuperLiga. Nicht zuletzt deshalb wurde er dort zum Spieler der Hinrunde gewählt. Eine Sternstunde erlebte Jojic aber bereits im Mai des vergangenen Jahres: Mit einem direkten verwandelten Freistoß in der 90. Minute schoss er Partizan gegen den Erzrivalen Roter Stern Belgrad zur Meisterschaft.

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Im Oktober debütierte der wegen seiner markanten Schneidezähne von den Kollegen einst "Hase" getaufte Jojic in der A-Nationalmannschaft Serbiens. Im Freundschaftsspiel gegen Japan wurde er zwar erst in der 86. Minute eingewechselt, erzielte aber in der Nachspielzeit direkt mit seinem ersten Länderspieltor den 2:0-Endstand. "Das ist wie Schalke gegen Dortmund. Die Fans rissen mir danach alles vom Leib", erklärte er jüngst in einem Interview mit der "Bild".

Buvac und Subotic als "Integrationshelfer"

In Dortmund wurde Jojic bereits herzlich begrüßt. "Das war wie in einer Familie. Vom Platzwart bis zum Trainer", sagte er. Nun will der gebürtige Belgrader - nicht zuletzt mithilfe der serbischen BVB-Fraktion um Co-Trainer Zjelko Buvac und Neven Subotic - schnellstmöglich Deutsch lernen.

Ein ähnlicher Spielertyp wie Toni Kroos

Sein sportliches Vorbild ist der deutsche Nationalspieler Toni Kroos, was Jojic in der Vergangenheit häufiger bekräftigte. Bei Partizan trug er sogar die gleiche Rückennummer wie der Profi des FC Bayern München - die 39. "Mir gefällt seine Spielweise", sagt Jojic. Tatsächlich ist er ein ähnlicher Spielertyp wie Kroos: sicher und sauber im Passspiel, stark bei Standards und mit guten Ideen auf engem Raum. Allerdings ist er - wie Kroos - kein Sprinter und hat noch Defizite im Antritt. Was Jojic unter Trainer Jürgen Klopp indes zugute kommen dürfte, sind seine ausgeprägten Fähigkeiten im Pressingverhalten.

Kurzfristiger oder langfristiger Ersatz für Gündogan?

Dennoch ist fraglich, ob Jojic in der Bundesliga direkt an seine in Serbien gezeigten Leistungen anknüpfen kann. Gut möglich, dass er noch einige Zeit zur Eingewöhnung braucht und erst mittelfristig eine Verstärkung für die Borussia wird. Auf der anderen Seite zieht sich die Rückkehr des am Rücken verletzten Nationalspielers Ilkay Gündogan immer weiter hin, weshalb Jojic früher als gedacht zu mehr Einsatzzeit im zentralen Mittelfeld kommen könnte. Gleiches gilt für die neue Saison, sollte Gündogan die Borussia in Richtung Real Madrid verlassen.

Gegen Düsseldorf agierte Jojic bereits in der gleichen Rolle als Konterpart eines defensiveren Abräumers. Allerdings ist er auch eine Option für die Zehn - der Armenier Henrich Mchitarjan könnte beispielsweise dafür etwas nach hinten rücken. Ob Jojic allerdings schon am Samstag bei Werder Bremen (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) eine Chance bekommt, ist noch ungewiss.

Watzke: "ein typischer BVB-Transfer"

Im Vergleich zu den hohen Investitionen für Mchitarjan und Pierre-Emerick Aubameyang vor dieser Saison bedeutet der 1,77 Meter große Neuzugang, der vom früheren BVB-Spieler Miroslav Stevic beraten wird, jedenfalls eine Rückkehr zu den Wurzeln des Dortmunder Erfolgs der letzten Jahre. Jojic sei ein "typischer BVB-Transfer" betonte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke: Eine Verpflichtung "mit gewissen Risiken, aber auch mit großen Chancen".

Dass diese Strategie durchaus erfolgversprechend sein kann, haben die BVB-Verantwortlichen in der jüngeren Vergangenheit mit den einst unbekannten Shinji Kagawa und Robert Lewandowski bewiesen. Lediglich die Tatsache, dass Jojic bei der Borussia ab sofort die Nummer 14 trägt, mit der er die Nachfolge der beim BVB mäßig erfolgreichen Spieler Antonio Rukavina, Markus Feulner und Ivan Perisic antritt, könnte ein Anlass zur Sorge sein.

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