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Wollscheid will in Mainz zurück zu alter Stärke finden

Abstieg eines Nationalspielers  

Wollscheid will in Mainz zurück zu alter Stärke finden

02.09.2014, 09:39 Uhr | t-online.de

Wollscheid will in Mainz zurück zu alter Stärke finden. Philipp Wollscheid im Training bei seinem neuen Arbeitgeber Mainz 05. (Quelle: imago images/Martin Hoffmann)

Philipp Wollscheid im Training bei seinem neuen Arbeitgeber Mainz 05. (Quelle: Martin Hoffmann/imago images)

Der Aufstieg von Philipp Wollscheid war fast kometenhaft: Ende 2010 machte der Innenverteidiger sein erstes Bundesliga-Spiel für den 1. FC Nürnberg und wurde in der Rückrunde direkt zum Stammspieler. Zur Saison 2012/2013 schloss sich der 1,94-Meter-Hüne Bayer Leverkusen an und war ebenfalls gesetzt. Es dauerte nicht lange, ehe Bundestrainer Joachim Löw ihn 2013 in die Nationalmannschaft berief und in zwei Testspielen gegen Ecuador und die USA einsetzte.

Doch paradoxerweise markierte die Nominierung für die DFB-Elf den Beginn des sportlichen Abstiegs von Wollscheid. In der Rückrunde der Saison 2013/2014 kam der 25-Jährige nur noch sporadisch zum Zug und verlor seinen Stammplatz. "Natürlich bin ich mit der letzten Saison absolut unzufrieden", sagte Wollscheid damals im "Express". "Sie ist für mich enttäuschend verlaufen, die Situation ist frustrierend. Ich muss nun in Ruhe überlegen, wie es weitergeht“. Da er auch in der aktuellen Spielzeit nicht mehr zum Einsatz kam, entschloss sich Wollscheid nun schließlich für einen Wechsel und läuft nun bis zum Saisonende auf Leihbasis für den FSV Mainz 05 auf.

"Mainz ist ein toller Verein"

"Ich erhoffe mir mehr Spielanteile als bei Bayer Leverkusen", begründet Wollscheid im "Kicker" seine Entscheidung. "Es gab auch andere Anfragen aus der Bundesliga, aber ich habe mich mit voller Überzeugung zu diesem Schritt entschlossen, ich will das hier voll. Mainz ist ein toller Verein, die Gespräche mit Trainer Kasper Hjulmand und Manager Christian Heidel waren vielversprechend."

Doch während Leverkusen derzeit mit attraktivem Offensivfußball für Aufsehen sorgt und in der Champions League vertreten ist, herrscht in Mainz momentan Tristesse. Die Qualifikation zur Gruppenphase der Europa League gab man gegen Asteras Tripolis leichtfertig aus der Hand, im DFB-Pokal flog man gegen Drittligist Chemnitzer FC raus und in der Bundesliga stehen bisher zwei magere Unentschieden zu Buche.

Was passiert nach der Saison?

Die goldene Zukunft, die Wollscheid von einigen Experten vorausgesagt wurde, scheint aktuell weit entfernt. Dass Mainz keine Kaufoption für ihn besitzt, macht die Situation nicht unbedingt einfacher. Nach seiner Zeit bei den Rheinhessen geht es für Wollscheid wahrscheinlich für zwei weitere Jahre zurück zu Bayer. Wieder als Bankdrücker? "Ich mache mir momentan keinen Kopf darüber, was in einem Dreivierteljahr sein wird", schiebt er negative Gedanken beiseite.

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