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Borussia Dortmund stürzt ab: Horror-Hinrunde des BVB


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Borussia Dortmunds Horror-Hinrunde

Von t-online
Aktualisiert am 23.12.2014Lesedauer: 3 Min.
Der BVB blickt nach einer schlimmen Hinrunde in eine ungewisse Zukunft.
Der BVB blickt nach einer schlimmen Hinrunde in eine ungewisse Zukunft. (Quelle: Eibner/imago-images-bilder)
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Nicht einmal zwei Jahre ist es her, da hob die renommierte englische Zeitschrift "Four-Four-Two" den BVB auf ihre Titelseite. "Der heißeste Klub Europas - warum Klopps Kinder die wahren Erben des FC Barcelona sind", titelten Wächter der weltweiten Fußballkultur. Doch im Winter 2014 blicken die Westfalen in den sportlichen Abgrund.

Zehn Niederlagen in der Bundesliga, eine verunsicherte Abwehr, ein überfordertes Mittelfeld, ein harmloser Sturm, ein ratloser Trainer. Punktgleich mit Schlusslicht SC Freiburg belegt der BVB den 17. Tabellenplatz in der Bundesliga, das Wort Abstieg macht zum ersten Mal seit Jahren wieder die Runde bei den Westfalen. Zumal nur noch Spurenelemente an die schwarz-gelben Himmelsstürmer erinnern, die um ein Haar ihren märchenhaften Höhenflug mit dem Gewinn der Champions League gekrönt hätten. Ein unvergleichlicher Absturz, der in der Geschichte der Bundesliga wohl nur noch vom 1. FC Nürnberg übertroffen wird. Der Club trat 1969 als amtierender Meister den Weg in die Zweitklassigkeit an.


Die Horror-Hinrunde des BVB

Ende einer Horror-Hinrunde: Der BVB verliert am 17. Spieltag auch das Kellerduell bei Werder Bremen und überwintert damit auf einem Abstiegsplatz.
Dass es so schlimm kommen würde, war zu Beginn der Spielzeit überhaupt nicht absehbar. So feierte der BVB zunächst sogar noch den Gewinn des Supercups gegen den FC Bayern. "Spiderman" Pierre-Emerick Aubameyang ließ sich für seinen Treffer bejubeln.
+17

Der erste Schock schon nach neun Sekunden

Dabei ging die Saison 2014/15 doch so vielversprechend los für den BVB. Im ersten Pflichtspiel des Jahres gewannen die Dortmunder den Supercup im Duell mit dem FC Bayern und ließen auf eine spannende Spielzeit hoffen. Nie wieder zwanzig Punkte Rückstand auf den Branchenführer hieß das Motto - aus heutiger Sicht und bereits dreißig zum Ende der Hinrunde hört sich das an wie ein schlechter Scherz.

Dass es stottern könnte bei der Borussia, ließ sich indes schon nach gerade mal neun Sekunden Bundesliga beobachten. Genau so lange brauchte Bayer Leverkusen am ersten Spieltag, um die Abwehr der Dortmunder zum ersten Mal zu übertölpeln. Bis zum Ende der Hinrunde kamen noch weitere 25 Gegentore dazu, einige davon in regelrechter Slapstick-Manier. So wie in Mainz, Köln oder Frankfurt. Nur zwei Mal kassierte der BVB keinen Treffer, dafür in elf Partien sogar zwei. Für Dortmunder Verhältnisse eine unfassbare Zahl. Nicht einmal der Torhüter-Wechsel von Roman Weidenfeller auf Mitch Langerak brachte Besserung.

Leiden unter dem Lewandowski-Abgang

Noch furchtbarer liest sich für die früheren Vollgasfußballer die Zahl 18. Das sind die selbst erzielten Tore der Borussia, deren Offensivabteilung einst europaweit gefürchtet war. Erschreckend: Neben Spielen mit unterirdischer Chancenverwertung bot die Borussia etliche Partien, in denen sie fast gänzlich ohne Möglichkeiten blieb. Auch die anderen Kennzahlen wirken wie Statistiken aus der Hölle: Nach Rückstand konnte der Klub kein einziges Spiel mehr drehen. Der BVB verlor mehr Partien als jedes andere Bundesliga-Team und gewann nur ein einziges Mal in der Fremde.

Dass die Umstellung im Sturm nach dem Abgang von Robert Lewandowski zum FC Bayern schwer werden würde, war den Klub-Verantwortlichen klar. Die Anpassungsschwierigkeiten für Adrian Ramos und Ciro Immobile waren letztlich aber wohl doch größer als befürchtet. Keine Lösung wollte passen - weder ein neues Spielsystem mit zwei Stürmern, noch die verschiedensten Varianten im Ein-Stürmer-System.

Dazu kommt, dass auch das Dortmunder Mittelfeld nicht wie gewohnt zum Erfolg beitragen konnte. Nicht einmal die gefeierte Rückkehr des früheren Helden Shinji Kagawa brachte nachhaltig Besserung. Auch das Mannschaftsgefüge scheint nicht mehr komplett im Lot zu sein. Mehrfach warfen sich Spieler gegenseitig Fehler vor. Auch Weltmeister Mats Hummels wird seiner Rolle als neuer Kapitän eher selten gerecht und ließ sich vor dem wichtigen Spiel gegen Hoffenheim sogar vom Vorgänger Sebastian Kehl vertreten, als eine aufrüttelnde Teamansprache angebracht war.

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Warum es trotz all dieser enormen Probleme in der Champions League in vier von sechs Vorrundenspielen wunderbar funktionierte, macht die Entwicklung des BVB nur noch rätselhafter.

Das Unvorstellbare wird immer konkreter

Lange Zeit konnten die Dortmunder das furchtbare Verletzungspech etlicher Leistungsträger für die Krise heranziehen. Nuri Sahin, Oliver Kirch, Jakub Blaszczykowski und Ilkay Gündogan verpassten den Saisonstart, später meldeten sich auch Marcel Schmelzer und immer wieder Pechvogel Marco Reus verletzt ab, so dass der BVB nie Gelegenheit hatte, sich vernünftig einzuspielen. Irgendwann gerieten die ambitionierten Borussen so tief in den Abwärtsstrudel, dass auch das Top-Personal keinen Ausweg mehr fand. Zum Ende der Hinrunde trat der BVB dann auch wirklich wie ein Absteiger auf: In den Partien in Frankfurt, Berlin oder Bremen wirkte Dortmund schlicht nicht bundesligareif.

Auch Trainer Jürgen Klopp machte mit zunehmender Dauer einen immer ratloseren Eindruck und verbreitete im letzten Drittel der Hinrunde nur noch Durchhalteparolen. Ob die guten Vorsätze fürs neue Jahr wirklich umgesetzt werden können, gehört zu den wahrscheinlich spannendsten Fragen für die Rückrunde der Saison 2014/15, an deren Ende das lange Zeit Unvorstellbare stehen könnte: Borussia Dortmunds Abstieg in die 2. Bundesliga.

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