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Marvin Compper vom RB Leipzig im Interview: "Mutige und demütige Truppe"


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"Werden nächstes Jahr ein gejagtes Team sein"

t-online, Benjamin Zurmühl

Aktualisiert am 23.05.2017Lesedauer: 3 Min.
Marvin Compper wechselte 2014 vom AC Florenz zu RB Leipzig.
Marvin Compper wechselte 2014 vom AC Florenz zu RB Leipzig. (Quelle: MIS/imago-images-bilder)
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Am Sonntag gab RB Leipzig bekannt, dass Marvin Compper

t-online.de sprach mit Marvin Compper unter anderem über die Saison 2016/17, Attacken von anderen Teams und Teamkollege Timo Werner.

t-online.de: Sie haben als Aufsteiger eine fantastische Saison gespielt, sind Zweiter geworden. Sind Sie vom Ergebnis überrascht?

Marvin Compper: Ja, natürlich. Man hätte vor der Saison nun wirklich nicht davon ausgehen können, dass wir die Champions League erreichen.

Gab es vor der Saison ein Ziel innerhalb der Mannschaft?

Für uns war jede Partie besonders, da wir auch das Team mit den wenigsten Bundesliga-Einsätzen waren. Daher haben wir nur von Spiel zu Spiel geschaut und wollten eine Duftmarke hinterlassen und beweisen, dass wir jeden Gegner bespielen können.

Glauben Sie, dass Sie auch in der Champions League überraschen können?

Ich denke schon, aber das hängt stark davon ab, wer uns erwartet. Das sind noch einmal andere Kaliber, da wir im vierten Topf sein werden. Umso mehr wird jedes Spiel ein Highlight sein. Wir sind aber eine mutige und gleichzeitig demütige Truppe, die sowohl körperlich als auch mental das Maximum rausholen muss, um eine Überraschung zu schaffen.

Haben Sie Sorge vor der zusätzlichen Belastung?

Sorgen machen wir uns keine. Es wird zwar gewöhnungsbedürftig, aber wir sind eine junge Mannschaft und bei uns hat jeder Spieler viel im Köcher. Das Trainerteam hat alles sehr gut im Griff und wir haben fitnesstechnisch eine hervorragende Saison bestritten. Ich wüsste nicht, warum das nächstes Jahr anders sein sollte.

Das heißt, sie werden nächstes Jahr in der Bundesliga auch wieder oben angreifen?

Ich denke, dass wir nächstes Jahr schon gewissermaßen ein gejagtes Team sein werden und in viele Spiele als Favorit gehen. Aber es ist trotzdem erst unsere zweite Bundesliga-Saison, die sicher nicht einfacher wird als unsere erste Saison.

Leipzig setzt vermehrt auf junge Spieler. Sollte der Verein im Hinblick auf die Champions League auch noch ein bis zwei erfahrene Spieler holen?

Die Transferentscheidungen werden von anderen Personen getroffen, die nachweislich sehr kompetent sind. Da haben wir Spieler nicht mitzureden. Wir müssen unseren Job machen und der liegt auf dem Platz. Die Kaderplanung ist nicht unser Gebiet.

Sie sind nach Fabio Coltorti der älteste Spieler im Team. Welche Rolle haben Sie in der Mannschaft?

Für mich geht es darum, Ruhe auszustrahlen und der Mannschaft Sicherheit zu geben. Außerdem muss ich die Ideen des Trainerteams auf den Platz transportieren und kommunizieren. Darin sehe ich meine Aufgabe als erfahrener Spieler.

Anders als bei Teams wie Hoffenheim oder Freiburg, scheint bei Leipzig kein Ausverkauf zu drohen. Warum ist das so?

Der Verein hat ein riesiges Potential, ist noch lange nicht am Ende der Entwicklung und hat eine ganz klare Philosophie. Das sehen auch wir Spieler. Zudem ist die Chance auf hohem internationalen Niveau auflaufen zu dürfen, vor allem für die jungen Spieler ein sehr starkes Argument.

Sie sind bereits seit drei Jahren dabei. Sind Sie überrascht von der Entwicklung der Mannschaft?

Es ist ja das „Best-Case-Szenario“ eingetreten. Damit konnten wir von vornherein nicht rechnen, aber dass die Möglichkeit bestand, das hatte man schon im Hinterkopf. Dazu kommen noch Entwicklungen einzelner Spieler, die sicher den Gesamterfolg noch einmal vorangetrieben haben.

In der Saison gab es immer wieder Attacken aus München und Dortmund. Wie geht die Mannschaft damit um?

Grundsätzlich spricht es für gute Leistungen, wenn Vereine wie Bayern München oder Borussia Dortmund sich mit uns beschäftigen. Das sind eben auch Spielereien in der Öffentlichkeit, die die Verantwortlichen dieser Klubs schon seit Jahren betreiben. Wir Spieler gewinnen aber nichts, wenn wir uns auf irgendwelche Scharmützel einlassen.

Welcher Teamkollege hat Sie in dieser Saison am meisten überrascht?

Ich könnte da mehrere nennen. Natürlich muss man über Diego Demme sprechen, der sich seine Nominierung für den Confed Cup vollkommen verdient hat. Er hat eine märchenhafte Entwicklung genommen und ist völlig zu Recht dabei.

Glauben Sie, dass Timo Werner in naher Zukunft der beste deutsche Stürmer sein wird?

Das Zeug dazu hat er auf alle Fälle. Er ist mit einer unfassbaren Geschwindigkeit und einem eiskalten Abschluss gesegnet. Wenn er fit und gesund bleibt, werden diese 21 Tore definitiv kein Einzelfall bleiben.

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