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Beschwerden am Muskelansatz: "Alles wichtig" für FC Bayern - Robben fehlt im Endspurt


Beschwerden am Muskelansatz  

"Alles wichtig" für FC Bayern - Robben fehlt im Endspurt

14.12.2018, 13:42 Uhr | dpa

Beschwerden am Muskelansatz: "Alles wichtig" für FC Bayern - Robben fehlt im Endspurt. Arjen Robben wird in diesem Jahr wohl nicht mehr spielen.

Arjen Robben wird in diesem Jahr wohl nicht mehr spielen. Foto: Matthias Balk. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Der FC Bayern will wieder zum Allesfresser werden. Nach der Champions-League-Gruppenphase ohne Niederlage zählen für die Münchner auf dem ersehnten Weg zurück auf den Tabellengipfel in der Fußball-Bundesliga weiter nur Dauersiege.

"Es gibt kein Gemüse und keinen Festtagsschmaus, es ist alles wichtig, und wir müssen alles mitnehmen, was wir kriegen können", sagte Trainer Niko Kovac mit immer noch lädierter Stimme vor dem Gastspiel beim Vorletzten Hannover 96 am Samstag (15.30 Uhr).

Der ungeschlagene Tabellenführer Borussia Dortmund hat sich schon neun Punkte vom Rekordmeister abgesetzt. Ausrutscher sind für den FC Bayern verboten. Auch wenn Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge in der Nacht nach dem 3:3 bei Ajax Amsterdam mit nicht gerade typisch bajuwarischer Zurückhaltung Platz zwei als Etappenziel ins Visier genommen hat, damit "wieder Licht in den Tunnel nach oben" kommt.

"Wir sind hintendran, wir wollen die Halbserie positiv gestalten. Wir müssen gewinnen, auch die nächsten drei Spiele wollen und müssen wir gewinnen, um den Druck aufrechtzuerhalten", forderte Kovac eine makellose Punktebilanz gegen Hannover 96, RB Leipzig und schließlich am 22. Dezember Eintracht Frankfurt.

Arjen Robben wird diese Partien nicht mitmachen. Für den 34 Jahre alten Offensivspieler ist auf seiner Bayern-Abschiedstournee das Fußball-Jahr 2018 vorzeitig beendet. "Es sieht so aus, dass er diese Halbsaison nicht mehr dabei sein wird. Das Risiko ist zu groß, als dass noch etwas passiert", meinte Kovac. Robben musste zuletzt wegen Problemen am Oberschenkel ohnehin aussetzen und soll beschwerdefrei wieder vom 4. Januar an und dem Trainingslager in Katar angreifen können. "Die Pause werden wir ihm geben", sagte Kovac.

Nach dem wilden Ritt in Amsterdam muss der 47-Jährige nach dem Abschlusstraining abwägen, wer trotz Abschaffung der Rotation möglicherweise doch eine Pause bekommen muss. Der Bayern-Coach hatte Thiago ein Startelf-Comeback in Aussicht gestellt. "Thiago kommt jetzt langsam wieder und ist einer, der diese Position auch spielen kann", sagte Kovac. Zumal Leon Goretzka in Amsterdam übel gefoult wurde. "Ich glaube, ich hatte etwas Glück bei dem Foul. Es ist halb so wild", gab der Nationalspieler selbst Entwarnung.

Zuletzt bot Kovac dreimal am Stück die gleiche Formation auf. Mats Hummels musste sich zuletzt hinter dem immer besser eingespielten Duo Niklas Süle/Jérôme Boateng mit dem Bankdrückerplatz begnügen. "Klar ist Mats Weltmeister, die anderen sind keine Weltmeister, aber auch ein Javier (Martinez) hat einen großen Namen oder auch Thiago und auch Kingsley (Coman). Es ist schon so, dass wenn du bei Bayern München spielst, musst du damit rechnen, dass du auch mal auf der Bank sitzt", erläuterte Kovac.

Rotation ist sei kurzem out beim Meister. "Wir haben das mit dem Wechsel ein bisschen reduziert. Es hat dann ihn und auch andere getroffen. Aber es ist so, dass wir erfolgreich waren, und jeder muss sich dort unterordnen", sagte Kovac.

Zwei Tage nach der Roten Karte von Thomas Müller, nach der am 10. Januar über das Strafmaß verhandelt wird, berichtete Kovac vom Umgang des Nationalspielers mit der Aktion vom Ajax-Spiel. Für einen Tritt an den Kopf von Nico Tagliafico war Müller des Feldes verwiesen worden. "Thomas tut es unheimlich leid, er hat sich auch entschuldigt. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass der Thomas in dieser Saison überhaupt mal ein Foul begangen hat", meinte Kovac. "Ich hoffe, dass das nicht allzu lange sein wird. Ein Spiel ist fix, ein zweites wollen wir nicht hoffen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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