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Europa-Ränge kommen näher: Hoffenheim besiegt im Freitagsspiel Leverkusen


Europa-Ränge kommen näher  

Hoffenheim besiegt im Freitagsspiel Leverkusen

29.03.2019, 23:24 Uhr | dpa

Europa-Ränge kommen näher: Hoffenheim besiegt im Freitagsspiel Leverkusen. Die Spieler von 1899 Hoffenheim feiern das Tor zum 4:1 gegen Bayer Leverkusen.

Die Spieler von 1899 Hoffenheim feiern das Tor zum 4:1 gegen Bayer Leverkusen. Foto: Uwe Anspach. (Quelle: dpa)

Sinsheim (dpa) - Die TSG 1899 Hoffenheim hat durch einen Sieg über den direkten Konkurrenten Bayer Leverkusen den Abstand zu den Europa-League-Plätzen in der Fußball-Bundesliga verkürzt.

Beim 4:1 (1:1)-Sieg des Teams von Trainer Julian Nagelsmann im hochklassigen Freitagabendspiel gegen Bayer Leverkusen traf Ishak Belfodil gleich zweimal (10./61. Minute). Zudem bereitete der Algerier den vierten Treffer durch Andrej Kramaric (79.) maßgeblich vor, so dass der Kroate nun mit 47 Treffern nun der alleinige Rekord-Torschütze der Kraichgauer ist. Mit dem überzeugenden Erfolg kämpften sich die Kraichgauer bis auf einen Punkt an den Tabellensiebten heran.

Der Ex-Hoffenheimer Kevin Volland hatte vor 28.350 Zuschauern in der PreZero-Arena für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt (17.). Sven Bender lenkte zudem einen Schuss des eingewechselten Nadiem Amiri ins eigene Tor ab (51.). Nachdem die TSG in bereits zehn Spielen eine Führung nicht zum Sieg nutzen konnte, setzte sie sich nach einer wackligen Anfangsphase überzeugend durch und landete im elften Bundesliga-Heimspiel endlich den zweiten Sieg gegen den bisherigen Angstgegner.

Nach starkem Auftakt der Leverkusener sprengte der Hoffenheimer Benjamin Hübner mit einem öffnenden Pass auf Andrej Kramaric die gegnerische Deckung. Die präzise Eingabe des Kroaten verwertete Belfodil zum 1:0 nach zehn Minuten.

Doch nur sieben Minuten durfte sich die TSG über die Führung freuen. Nach einer genialen Flanke vom anfangs groß auftrumpfenden Spielmacher Julian Brandt nickte der Ex-Hoffenheimer Kevin Volland per Kopf ein (17.) und verbuchte sein zwölftes Saison-Tor. Schon drei Minuten hätte er in der hochklassigen Partie die Gäste-Führung erzielen müssen, doch brachte das Leder freistehend aus Nahdistanz nicht auf das leere Gehäuse.

In einer temporeichen Partie mit bestem Unterhaltungswert schenkten sich beide Teams nichts und erspielten sich wechselseitig erstklassige Möglichkeiten. Der zweite Tor-Jubel von Belfodil nach 32 Minuten kam aber verfrüht, denn der Schiedsrichter-Assistent hatte eine knappe Abseitsstellung des Schützen erkannt.

Schon in der ersten Hälfte hatten die Gäste, die auf den gelbgesperrten Wendell verzichten mussten, zwei verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen. Für den mit muskulären Problemen am Oberschenkel ausscheidenden Karim Bellarabi kam nach 26 Minuten der Chilene Charles Aranguiz aufs Feld, der erst am Donnerstag von einer Länderspielreise zurückgekehrt war. Zehn Minuten später musste auch Lars Bender raus, der humpelnd den Platz verließ.

Der gleichfalls verletzungsbedingt erzwungene Wechsel im Team der Gastgeber, nachdem Joelinton unglücklich auf den Ball getreten war, kam den Hoffenheimern letztlich zugute: Nadiem Amiri stand in seinem 100. Bundesligaspiel nur rund 30 Sekunden nach seiner Einwechslung genau richtig und leitete aus Nahdistanz maßgeblich das 2:1 ein, wobei Sven Bender seinen Schuss noch unhaltbar abfälschte (51.). Als Leverkusen auf das Remis drückte, sorgte Ishak Belfodil mit seinem zehnten Saisontreffer für die Vorentscheidung (61.), ehe Kramaric noch einmal erhöhte.

Für beide Teams hatte sich wegen der Länderspielwoche die Vorbereitung als äußerst schwierig erwiesen. Von den acht Bayer-Reisenden hatten zuvor nur sechs mittrainiert. Hoffenheim hatte gleich ein Dutzend Profis für Länderspiele abgestellt und trainierte zuletzt teilweise mit nur sieben Feldspielern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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